Tipps und Tricks für mehr Fische beim Angeln

Die richtige Ausrüstung

Wie bei jeder anderen Sportart gilt auch beim Angeln, dass eine gute Ausrüstung maßgeblich ist. Zunächst einmal sollte man sich also nach einer hochwertigen Angelrute umsehen, die für die Fischart, die man sich zum Ziel gesetzt hat, geeignet ist. Wenn man mit dem Angeln beginnt und einfach gerne Zeit auf dem Wasser verbringt und dabei auch gerne angeln möchte, ist es nicht unbedingt notwendig, dass man sich gleich zu Anfang eine umfangreiche Ausrüstung zulegt. Mit einer Rute und einer Rolle kann man schon beginnen, die ersten Erfahrungen zu machen und kann dann schnell feststellen, welche weiteren Ausrüstungsgegenstände man gerne Anschaffen möchte. Jedoch sollte man bei der ersten Rute und Rolle in jedem Falle auf Qualität achten und nicht auf den Preis schauen. Gute Qualität ist wichtig, um leicht fischen zu können und Freude an dem Hobby zu gewinnen. Eine hochwertige Ausrüstung ist außerdem langlebig, so dass man an der ersten Rute und Rolle über Jahre hinaus Freude hat. In einem Test kann man leicht die besten Ruten und Rollen finden.

Wenn die Fische nicht beißen wollen

Wenn die Fische beim Angeln einfach nicht an den Köder gehen wollen, kann das unter Umständen einen ganz simplen Grund haben. Fische haben einen sehr stark ausgeprägten Geruchssinn, wie im Test immer wieder erwiesen wird. Es gibt Gerüche, die für Fische ausgesprochen abschreckend wirken. Dazu gehört Seife, Parfüm, Handlotion und auch Tabak. Mittel, die man zum Mückenschutz aufträgt, werden von Fischen ebenfalls nicht gut toleriert. Hat man einen solchen Geruch an den Händen, kann er schnell auf den Köder übertragen werden. Anstatt den Fisch also mit einem schillernden Köder anzuziehen, schreckt man ihn ab. Somit sollte man solche Geruchsstoffe möglichst meiden, wenn man zum Angeln geht.

Welche Köder mögen Fische?

Der richtige Köder ist unter Anglern immer wieder ein großes Diskussionsthema. Jeder schwört auf einen bestimmten Köder, mit dem er sich besonders viel Erfolg verspricht. Als Anfänger muss man zunächst seine eignen Erfahrungen sammeln und selbst einen Test unternehmen. Jedoch kann man sich nach einigen Richtlinien halten, um schon zu Beginn Erfolge verzeichnen zu können. Stets sollte man bei der Wahl des Köders den Zielfisch im Auge haben. Grundsätzlich sollte man wissen, ob man Friedfische oder Raubfische angeln möchte. Bei beiden Fischarten kann man zahlreiche Köder wählen. So ist beispielsweise Bei Marmorkarpfen mit einzelnen Salatblättern ausgezeichnete Erfolge erzielt worden und wer Bachforellen in fließenden Gewässern angeln möchte, kann mit einem kleinen silbernen Spinner und einem kleinen Wobbler auf gute Beute hoffen. Besonders Meeresraubfische lassen sich auch gut mit Kunstködern fangen. Die Fische werden heute so lebensecht hergestellt, dass sie für die Fische nicht zu unterscheiden sind. Diese Art des Angels braucht weniger Vorbereitung, als das Angeln mit Köderfischen, die erst frisch gekauft oder gefangen werden müssen. In der einschlägigen Literatur findet man viele Ködertabellen, in denen man sich über den besten Köder für fast jeden Zielfisch orientieren kann. So kommt man dem Erfolg leicht einen großen Schritt näher.

Die richtigen Haken benutzen

Hat man den Fisch mit einem guten Köder angelockt, gilt es nun, auch einen Haken zu benutzen, der sich im Fischmaul verankern kann und es dem Angler erlaubt, den Fisch auch aus dem Wasser zu ziehen. Um den perfekten Haken auszuwählen, sollte man sich nach dem Zielfisch orientieren. Natürlich gibt es unterschiedliche Haken für Meeresangeln und Süßwasser Angeln. Dazu gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Größen. So braucht man beispielsweise in Binnengewässern eine kleine Allroundhakengröße 24 zum Angeln von Köderfischen. Möchte man hingegen Forellen, Barsche oder Döbel angeln, so ist man dabei mit einem Weißfischhaken, der in verschiedenen Größen erhältlich ist, am besten bedient.

Gewohnheiten der Zielfische kennen

In der Regel kann man davon ausgehen, dass einem Angler, der die Gewohnheiten seines Zielfisches gut kennt, auch größerer Erfolg zu Teil wird. Ein gutes Beispiel dazu ist die Wahl des Köders. Was man, wovon sich der Zielfisch in dem Gewässer in dem er geangelt werden soll, hauptsächlich ernährt, so fällt es leichter, einen Köder anzubieten, der den Fisch auch reizt. Auch die beste Zeit zum Angeln kann auf diese Weise bestimmt werden. Manche Fische sind nur zu bestimmten Tageszeiten aktiv, während sie zu anderen Tageszeiten unbeweglich auf dem Grund verbleiben. Deshalb lohnt es sich, vor dem Angeln zunächst einmal ein wenig über den Zielfisch nachzulesen und auf diese Weise die beste Strategie beim Angeln zu entwickeln.

Spiegelkarpfen

Der Spiegelkarpfen ist eine von mehreren Zuchtformen des Karpfens. Während die Wildform des Karpfens vollständig von Schuppen bedeckt ist und die großen Schuppen des Zeilkarpfens in einer Reihe oberhalb der Seitenlinie stehen, hat der Spiegelkarpfen keine oder nur noch wenige Schuppen, die unregelmäßig dicht unterhalb der Rückenlinie stehen, während die Flanken stets schuppenlos sind. Die Wildform des Karpfens ist lang gestreckt und seitlich abgeflacht ist, die Zuchtformen des Karpfens sind hochrückiger und dickbauchiger. Allen Formen haben das für den Karpfen typische, weit vorstülpbare Maul, der zahnlose Kiefer – stattdessen hat der Karpfen drei Reihen stumpfer Schlundzähne – der runde, kegelfömig zulaufende Kopf mit relativ kleinen Augen und vor allem 2 Paar Barteln auf der Oberlippe, im Gegensatz zu allen anderen europäischen Vertretern der Karpfenfische.

spiegelkarpfen

 

Verbreitung des Spiegelkarpfen

Bis vor wenigen Jahren ging man davon aus, dass der Europäische Karpfen lediglich eine Unterart von Cyprinus carpio sei und gemeinsame Wurzeln mit der asiatischen Unterart habe. Dafür sprach auch, dass das ursprüngliche Verbreitungsgebiet in Südwestasien im Einzugsgebiet von Aralsee, Kaspischem und Schwarzem Meer lag und in Europa nur stromauf bis zur mittleren Donau reicht. Er wurde jedoch bereits in der Antike von Römern weiter verbreitet und als begehrter Speisefisch in Teichen gezüchtet. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass der asiatische Karpfen eine eigenständige Art ist.

Inzwischen wurde der Karpfen aber in vielen weiteren Ländern eingeführt und verbreitet, sodass er auch in Nordamerika und in einigen subtropischen Regionen vorkommt, da er höhere Sommertemperaturen gut verträgt. Seit dem Mittelalter wurde er in Mitteleuropa von Mönchen in Teichen als Fastenspeise gezüchtet. Später wurde er aber auch in Flüssen, Seen und Weihern ausgesetzt, sodass er inzwischen in fast ganz Europa mit Ausnahmen von Teilen Nordskandinaviens und der Iberischen Halbinsel verbreitet ist. Die ursprünglichen Wildkarpfen wurden dagegen fast völlig verdrängt. Eines der wenigen größeren Vorkommen befindet sich in der Oder.

Fortpflanzung der Spiegelkarpfen

Karpfen sind Haftlaicher, sie kleben ihre Eier an Pflanzen oder anderen Substraten oberhalb des meist schlammig-mulmigen Gewässerbodens. So sinken die Eier nicht in das weiche Bodensediment ab, wo die Burt ersticken würde, sondern werden von frischem Wasser umspült. In der Teichwirtschaft macht man sich dies zunutze: Man überspannt eingedämmte Wiesen im Frühsommer mit Wasser. Dort können die Karpfen dann laichen. Oft wird zuvor der Fortpflanzungsbereitschaft mit Hypophysierung nachgeholfen. Dazu wird dem Karpfen ein Extrakt aus der Hirnanhangdrüse injiziert. Je nach Wassertemperatur schlüpfen die Fischlarven nach 3 bis 8 Tagen. Nach der Aufzehrung ihres Dottersacks ernähren sich die Jungfische zunächst vom Zooplankton. Bereits mit einer Körperlänge von wenigen Zentimetern gehen sie dazu über, am Gewässerboden nach Würmern, Insektenlarven und anderen Wirbellosen zu suchen. Als Allesfresser nehmen sie aber auch vegetarische Nahrung zu sich. Während des Winterhalbjahres werden die Karpfen dann in tiefere Überwinterungsteichen umgesetzt, die nicht bis zum Gewässergrund durchfrieren. Kapitale Spiegelkarpfen können 50 Jahre alt, 1,5m groß und bis 35kg schwer werden.

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Lockstoffe für Fischarten im Süßwasser

Es gibt flüssige Lockstoffe für Fische mit niedriger Konzentration oder höher konzentrierte in kleinen Sprühflaschen. Die weniger hoch konzentrierten Aromen sind gut, um damit das Futter anzufeuchten. Als versierter Angler hat man immer eine Auswahl flüssiger und fester Lockstoffe im Gepäck.

Lockstoffe für das Feederangeln

Zum Feedern nimmt man die Sprüharomen, die werden gezielt auf den Futterkorb gespritzt. Das bewirkt, dass sich um den Hakenköder herum eine starke Lockstoffwolke bildet und kapitale Fische anlockt. So kann man zum Angeln viele verschiedene Aromen ausprobieren.

Beim Feedern kann man erfolgreich sein, mit Pulveraromen einen zusätzlichen Reiz auszulösen. Man verrührt eine geringe Menge Nassfutter mit etwas Pulveraromen. Das hochdosierte Gemisch wird dann mit dem Futterkorb angefüttert (max. 3 bis 4 Futterkörbe).

Süße Aromen sind Vanille, Bittermandel, Karamel und viele Sorten von Brassenaromen.

In den Sommermonaten sind fruchtige Aromen relevant (Tutti-Frutti-Aromen). Darauf stehen Fischarten bei warmen Wasser wie die Barben, Brassen, und Nasen.

Würzige Aromen (Liebstöckel, Spekulatius und Koriander) ziehen Brassen und Rotaugen magisch an.

Herbe Aromen wie Leber, Knoblauch und Fischaromen sind für das Winterangeln ein wahrer Magnet.

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Wie stehst du zu deinem Hobby Angeln?

© Corey Hearne | unsplash.com

Wenn man ein Hobby hat, dann möchte man es in den meisten Fällen auch zeigen. Also dazu stehen und andere damit vielleicht auch anstecken. Zumindest geht es mir so. Als Angler stößt man nicht unbedingt bei allen auf Gegenliebe. Trotzdem finde ich dieses Hobby einfach nur super. Deshalb trage ich auch Angelbekleidung und bedruckte T-Shirts in meiner Freizeit.

Wieso Angeln nicht cool ist!

Klar, das Angeln an sich ist jetzt nicht für jeden die spannendste und coolste Angelegenheit. Auch wenn es in den letzten Jahren eine positive Entwicklung gab. „Streetfishing“ ist in den Städten zum Trend geworden. Ansitzangeln auf Karpfen zum Event. Trotzdem höre ich oft, dass es ja so langweilig sei und Leute fragen mich dann wie ich so lange geduldig abwarten kann, bis etwas beißt. Andere mögen keine Fische. Sie seien glitschig und einfach ekelig. Oder sie finden es schade, dass man die Tiere tötet. Und dann erst diese Köder. Würmer und Maden spießt auf einen Haken? Brrr! Insgesamt kommt man da schon teilweise als komischer Kauz rüber. Als Eigenbrödler oder sogar Tierquäler. Für manche auch einfach nur der „Langweilige“. Und wenn jemand anderes vom Surfen, Fußballspielen oder Klettern erzählt, kann man in der Gesellschaft als Angler meist nicht so richtig mithalten. Aber will ich das überhaupt?

So stehe ich zu meinem Hobby Angeln!

Natürlich, auch ich als Angler freue mich über Anerkennung und Respekt meinen Leistungen gegenüber. Wenn ich einen tollen Fisch gefangen habe, dann freue ich mich in erster Linie selbst. Aber wenn meine Freunde sich dann positiv dazu äußern ist es noch viel besser. Früher als Jugendlicher war es mir unangenehm vor meinen Schulkameraden (und vor allem den Mädchen) von meinem Hobby zu erzählen. Oder gar zuzugeben, dass ich es mache. Ich hatte dann zu viel Angst oder Respekt davor, dass sie mich auslachen oder es ekelig finden. Es nicht cool genug ist. Wie sollte ich damit mal eine Freundin finden? Und tatsächlich habe ich mich davon dann auch ein paar Jahre distanziert. Aber irgendwann habe ich gelernt dazu zu stehen. Und heute versuche ich alles, damit andere auch von diesem wunderbaren Sport angesteckt werden. Ich versuche meine Geschichten spannend (nicht übertrieben) zu erzählen und lade skeptische Leute auf einen Angelausflug ein, um sie zu überzeugen. Oder setze es mit dem Jagen nach Nahrung gleich – eben so, wie es unsere Vorfahren schon immer gemacht haben. Das verschiebt die Sicht einiger. Und auch wenn ich erzähle, dass ich viele Fische wieder zurücksetze und Studien ergeben haben, dass diese keine nachhaltigen Schäden davontragen, sind manche beruhigter. Ich erläutere außerdem, dass Angler auch wichtige Aufgaben rund um die Gewässer haben.

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Deshalb fressen Fische das Plastik im Meer

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Fische wie die Europäische Sardelle fressen die Plastikteilchen, die im Meer herumschwimmen, nicht zufällig

Abermillionen Tonnen Plastikabfälle treiben in den Ozeanen. Viele Fische fressen diesen Müll. Aber warum? Forscher fanden es mithilfe einer speziellen Lösung nun heraus.

er Geruch von im Meer treibenden Plastikteilchen kann futtersuchende Fische locken. Das konnten US-Forscher an Sardellen zeigen, wie sie in den „Proceedings B“ der britischen Royal Society schreiben. Die Geruchsstoffe stammen dabei nicht vom Plastik selbst, sondern von kleinen Meeresorganismen, die auf den Partikeln siedeln. Plastik ist in den Ozeanen weitverbreitet, viele Fischarten fressen es. Das kann die Tiere töten und giftige Stoffe in die Nahrungskette bringen.

Experten vermuten, dass mehr als 100 Millionen Tonnen Abfälle in den Weltmeeren treiben. Das Gros davon sind Plastiktüten und anderer, oft winziger Plastikmüll. Warum Fische Plastikteile fressen, ist bislang nicht gänzlich klar. Eine Erklärung ist, dass die Partikel ihrer Beute ähnlich sehen.

Die Forscher um Matthew Savoca von der University of California in Davis wollten nun herausfinden, ob auch der Geruch von Plastikteilchen auf Fische wirkt. Dazu beobachteten sie Sardellenschwärme in Aquarien. Die Fische waren zuvor im Meer gefangen worden.

Die Chemie ist entscheidend

Für die Untersuchung stellten die Wissenschaftler eine spezielle Geruchslösung her. Sie ließen wenige Millimeter große Plastikteilchen drei Wochen lang im Ozean treiben. In dieser Zeit wuchsen Meeresorganismen wie beispielsweise Algen auf den Teilchen. Dann wurde das Plastik entnommen und in einem speziellen Verfahren mit Wasser gemischt. Anschließend filterten die Wissenschaftler alle Teilchen aus der Lösung, die von Sardellen als Futter identifiziert werden könnten. Die Geruchsstoffe blieben in der Lösung.

In ihrem Experiment fanden die Forscher heraus, dass die Fische auf diese Geruchslösung ähnlich reagierten wie auf echtes Futter. Sie rückten enger zusammen und orientierten sich weniger an der Strömung. Eine ähnliche Lösung, die mit unbehandelten Plastikteilchen hergestellt wurde, und einfaches Meerwasser ließen die Tiere hingegen kalt. Die Geruchsstoffe, auf die Sardellen reagieren, stammen also nicht vom Plastik selbst, sondern von den Algen, die darauf siedeln. „Das ist der erste Beweis in einem Verhaltensexperiment, dass Plastikteilchen für Fische chemisch attraktiv sein dürften“, schreiben die Forscher um Savoca.

Auch für Melanie Bergmann, Meeresökologin am Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), ist der Nachweis neu. Überrascht ist sie nicht: „Das hatten die Autoren kürzlich auch schon bei Vögeln gezeigt, und auch Ruderfußkrebse, die als Plankton am Anfang der Nahrungskette stehen, verzehren bevorzugt bewachsenes Mikroplastik“, sagt sie.

Die Datenlage zur Bedrohung von Fischen durch Mikroplastik sei noch relativ dünn, sagt Bergmann. „Dass Fische durch Plastikmüll geschädigt werden, ist sehr schwer nachzuweisen. Deshalb gibt es keine Zahlen zur Sterblichkeit.“ Allerdings hätten französische Studien gezeigt, dass das Plastik nicht im Magen-Darm-Trakt der Sardellen bleibt, sondern es durchaus bis in die Leber schafft. Wie das durch Fische aufgenommene Plastik auf den Menschen wirkt, sei bislang nicht bekannt.

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Karpfen am Ufer angeln: In der Ruhe liegt die Kraft

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Karpfen fressen Nachts gerne am Ufer

Wenn man Artikel über das Karpfenangeln liest, wird oft davon gesprochen, dass sie sich besonders gerne auf Plateaus, Sand- oder Muschelbänken aufhalten und dort auch fressen. Viele Gewässer können mit diesen Hot-Spots aber nicht aufwarten – sie sind eher schlammig und vom ersten Anschein nach nicht die attraktivsten. Wo soll dann also geangelt werden? Die Antwort ist ganz einfach, nämlich am Ufer.
Wenn es Nachts ruhig am Gewässer wird, die Spaziergänger mit ihren Hunden und die badenden Kinder wieder zu Hause sind, dann kommen die Karpfen zum Fressen. An Schilfgürteln oder Krautfeldern finden sie nämlich ein großes Futterangebot. Mit Schnecken, Krebsen, Muscheln und anderem Getier hauen sie sich den Magen voll.
Karpfenangler sind es gewohnt einige Tage vor dem geplanten Ansitz anzufüttern. Auch Karpfen sind Gewohnheitstiere und wenn sie auf ihren nächtlichen Fresstouren eine Stelle finden bei der jeden Abend ein noch schöneres Buffet aufgefahren wurde, kommen sie halt am nächsten Abend wieder. Deshalb gilt es immer zum Abend hin mit Boilies, Tiger- oder Erdnüssen und Hanf ufernah einen Fressplatz zu etablieren.

Karpfen wollen Ruhe und brauchen eine starke Rute

Wenn der Angeltag schließlich gekommen ist, sollte starkes Geschirr eingepackt werden. Die Fische werden zwar nicht weit draußen gefangen, stecken aber voller Energie und starten beim Biss einen fulminanten Fluchtversuch in die nächste Krautbank. Um das zu verhindern ist eine Rute mit 2,5 lbs (englischen Pfund) zu empfehlen. Dazu eine abriebfeste Shcnur mit einem Durchmesser zwischen 0,31 und 0,34mm.
Ganz wichtig und höchste Priorität hat außerdem: Ruhe! Die Angelstelle ist vom eigenen Platz nicht weit entfernt. Wenn der Angler nun beginnt sich polternd und stampfend einzurichten, sind die Fische schneller weg als es einem lieb ist. Deshalb: Ruhe bewahren, zu Hause alles optimal vorbereiten und sich am Gewässer dann schnell und leise einrichten.
Wie bereits geschrieben, sollten die Angelversuche Nachts unternommen werden. Also eine Zeit lang vorher Abends anfüttern und am Angeltag dann natürlich auch zur ungefähr gleichen Uhrzeit die Ruten am Futterplatz auslegen. Befolgt man diese Tipps, sind die Karpfen schnell am Platz und verlieren dann in der Dunkelheit auch ihre Hemmungen. Einem erfolgreichen Ansitz steht dann nichts mehr im Wege.

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Mit kleinen Körnern auf große Fische angeln

Sämtliche Körner wie zum Beispiel Mais, Erbsen und Kichererbsen eignen sich zum Angeln. Hier erfährst du, wie sie vorbereitet werden und du damit erfolgreich angelst.

Körner Mais Angeln

Körner wie Mais und Kichererbsen sind sehr gute Köder zum Angeln auf Friedfische. © Paul Lahrmann

Mit Körnern zum Angelerfolg

Diese Körner werden auch Partikelköder genannt und sind Karpfenanglern sicherlich schon ein Begriff. Es gibt viele verschiedene Körner, die du zum Angeln verwenden kannst. Am beliebtesten und bekanntesten ist Mais. Hier gibt es Hartmais und Dosenmais. An sich natürlich einfach Mais, jedoch wurde der Hartmais nach dem Abpulen vom Maiskolben getrocknet und der Dosenmais in Wasser eingelegt. Weitere sehr fängige Körner sind Weizen, Hanf, Tigernüsse und Kichererbsen. Probiere auch einfach mal andere wie zum Beispiel Kidney-Bohnen aus. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Vorbereitung der Körner

Dosenmais und Erbsen müssen nicht vorbereitet werden. Dose auf und Köder anhaken, fertig. Bei Hartmais und Kichererbsen sieht das schon anders aus. Damit sie nicht erst im Magen der Fische quellen und auch besser angehakt werden können, müssen sie aufgeweicht werden. Das macht man am besten einen Tag vor dem Angeltag. Dazu einfach die Körner in einem Topf mit Wasser und ca. eine halbe Stunde lang kochen lassen. Dann in ein Sieb schütten und abkühlen.

Körner aufgequollen

Körner müssen zunächst aufquellen. Hier sieht man auf der rechten Seite die aufgequollene Version. © Paul Lahrmann

Partikelköder verfeinern

Die Körner haben nach dem Kochen schon einen intensiven Geruch und locken einige Fische an den Futterplatz. Wer noch etwas nachhelfen möchte, kann Lockmittel dazu geben. Entweder Vannille-Zucker darüber streuen und gut umrühren oder flüssiges Mittel aus dem Angelladen. Dazu die Körner in eine Plastiktüte füllen und die Flüssigkeit hinzugeben. Dann ordentlich schütteln bis sich der Sirup an jedes Korn geheftet hat. Über Nacht einwirken lassen und fertig ist der perfekte Köder.
Wenn du mit Weizen Angeln willst, kannst du einen Tag vorher eine Thermoskanne zu einem Drittel mit Weizen füllen und mit heißem Wasser aufgießen. Dann die Kanne verschließen und am nächsten Tag sind die Körner perfekt gequollen.
Wichtig ist noch zu erwähnen, dass das Lockmittel erst NACH dem Kochen hinzugegeben wird. Andernfalls riecht nur die Küche und nicht der Köder.

Welche Fische stehen auf welche Körner?

Das muss man einfach an seinem Gewässer ausprobieren. Je nachdem wie stark hier schon mit Körnern gefischt wird, kann es sogar sein, dass sie vor einem Teppich mit Maiskörnern fliehen.
Für Schleien kannst du aber gut Erdnussmehl mit Hartmais anrühren und damit anfüttern. Als Hakenköder nimmst du einen Rotwurm und ein Hartmaiskorn. Insbesondere Rotaugen stehen auf Erbsen aus der Dose.
Mit gequollenem Weizen und Hanf kannst du auf alle Friedfische angeln und sehr erfolgreich sein. Karpfen stehen auf Mais, Tigernüsse und Kichererbsen.

Mais und Erbsen fangen Friedfische

Mit Mais fängt man fast alle Friedfische. Auf Erbsen aus der Dose stehen Rotaugen. © Paul Lahrmann

Das Angeln mit Partikelködern

Fische an einem Angelplatz an dem mit Partikelködern angefüttert wurde, werden von mehreren Fischen aufgesucht. Sie fressen dann jeden einzelnen Korn einzeln und es kann etwas dauern, bis sie sich zu unserem Köder vorgefuttert haben. Wie schon bereits geschrieben, sind in stark befischten Gewässern zu viele Partikel an einem Angelplatz nicht gut, sondern können Fische sogar verschrecken. Hier ist dann weniger mehr.
Um den Beißerfolg etwas zu erhöhen, kann es hilfreich sein, dass der Hakenköder sich vom Futterteppich abhebt. Das schaffen wir zum einen damit, indem wir zum Beispiel beim Angeln mit Mais zusätzlich einen rot gefärbten Maiskorn auf den Haken ziehen. Dieser hebt sich dann deutlich ab. Rot gefärbten Mais erhältst du im Fachhandel. Eine weitere Möglichkeit ist es dem Haken Auftrieb zu verleihen. An einer Haartmontage mit Maiskörnern wird zwischen jedes Korn noch ein kleines Stück gelber Kunststoff aufgezogen. Ein Bleischrot am Vorfach bestimmt wie hoch der Köder dann über dem Grund schwimmen soll. Solch eine Montage ist im Übrigen auch bei schlammigen Grund sehr hilfreich.

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Edler Angeln mit Bentley

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Das Angelmöbel von Bentley besteht aus Walnussholz und enthält alles, was man zum Fliegenfischen braucht.

Und es gibt für den Bentley Bentayga noch mehr schräge Extras. Zum Beispiel ein Angelset: Herzstück ist eine sogenannte Ausrüstungsstation aus Walnussholz und gestepptem Leder. Die ist innen mit Leder ausgeschlagen und so gut bestückt, dass der Fliegenfischer s

ofort loslegen kann: Geräte zum Fliegenbinden, Garne, Haken und Federn sind schon drin. Für die wasserdichte Latzhose des Anglers gibt es eine eigene Box, die mit Neopren ausgekleidet ist. Vier Angelruten passen in die Lederköcher unter der Kofferraumabdeckung, zwei Kescher kommen in passenden Ledertaschen in einem Seitenfach unter. Das Beste: Ein elektrischer Luftentfeuchter hält den Kofferraum trocken.

 

Zum Beispiel als exaktes Abbild des Sternenhimmels am Tag der eigenen Geburt. Oder mit hell strahlenden Initialen inmitten eines Lichtermeers. Oder auch dem Wappen des Lieblings-Fußballvereins. Die Beleuchtungsstärke ist von einem leichten Dämmerschein bis zu hellem Leselicht einstellbar.

Rolls-Royce Wraith: Fahrbericht

Allerdings kann es mehr als 17 Stunden dauern, bis die Lichter eines personalisierten Sternbildes einzeln fixiert sind, erklärt Rolls-Royce. Diese himmlische Handarbeit hat ihren Preis: Um die 12.000 Euro stellt der Autobauer für den Sternenzauber in Rechnung.

Kurioses Autozubehör: Kitsch oder Kult?

  

Für den aktuell auslaufenden Phantom haben die Briten noch ein weiteres exquisites Extra im Programm: einen Picknickkorb. Und zwar nicht irgendeinen. So gibt es für das Phantom Coupé und das Phantom Drophead Coupé die besondere Zenith Collection. Jeder Korb erinnert in Auswahl der Materialen und Farben an ein wichtiges Modell aus der Phantom-Geschichte und wird als exakt passender Begleiter eines der 50 geplanten Modelle der Phantom Zenith Collection gebaut, so Rolls-Royce. Kostenpunkt: umgerechnet 60.000 Euro.

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Schöne fünische Angelplätze – das ganze Jahr über

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Gute fünische Angelplätze im Sommer

Enebærodde (1): Ein Angelplatz mit hoher Erfolgsgarantie. Vergessen Sie einfach die lange Strecke vom Parkplatz aus, sondern gehen Sie schnell die 7km bis zum Leuchtturm und angeln Sie an der Spitze, wo sich im tiefen Wasser und in der starken Strömung viele Fische tummeln. Einer der wenigen Sommerplätze mit einem vergleichsweise großen Fischgebiet.

 

 

Bøgebjerg und Stavre Hoved (18, 20): Sehr klassische Plätze, die viele Fische und Fischer anziehen. Besonders im Spätsommer sind die Chancen gut sehr große Fische zu fangen.

Knudshoved und Slips-havn (26-27): Tiefes Wasser und kräftige Strömung. Das kennzeichnet einen Sommerplatz. Beides finden Sie hier. Besonders gut, wenn der Wind nach Norden dreht.

Skansen (36): Ein Platz, der leicht übersehen wird, aber sehr gut zugänglich ist. Besonders gut ist er bei südlichen Winden. Hier gibt es viele Dorsche und deshalb auch Meerforellen.

Nördlicher Kleiner Belt (107-111): Im strömungsreichen Kleinen Belt gibt es viele Möglichkeiten. Strib Fyr (Platz 109) und Gals Klint (Platz 107) sind die bekanntesten, aber Røjle Klint und Stavrs Hoved (Plätze 110  und 111) sind auch sehr gut.

Gute fünische Angelplätze im Herbst

Enebærodde (1): Bei West- oder Südwestwind ist die fünische Nordküste eine gute Wahl. In den tiefen Becken in Küstennähe gibt es immer Fische. Hier können Sie mit leichten Geräten angeln, da weite Würfe selten notwendig sind.

Gabet (11): Odense Å und andere Flüsse, die in den Odense Fjord münden, sind reich an Meerforellen. Deshalb  ist die Hafeneinfahrt zum Odense Fjord bei Midskov ein ergiebiger Platz.

Die fünische Südostküste (29-33): Die vielen Flüsse locken große Fische an Land. An diesen Strecken muss man oft waten, um zu angeln. Beachten Sie die Schutzgebiete.

Die südfünischen Kleininseln (73, 79-81):

Avernakø, Lyø og Bjørnø sind im Herbst sehr beliebt. Hier kann man immer Meerforellen und windgeschützte Stellen finden.

Torø (96): Ein sehr sicherer Herbstplatz. Hier können Sie viele – aber hauptsächlich kleinere – Meeresforellen fangen.

Æbelø (116): Viele meinen, dass sich die schönsten Küstenplätze Fünens auf Æbelø befinden. Die Herbstfischerei ist souverän.

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Angelrevier Holsteinische Schweiz

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Angeln in & um Malente

Die Holsteinische Schweiz ist mit ihren über 200 Seen ein ideales Angelrevier für Hobby- und Profiangler.

Kristallklares Wasser, ein hoher Sauerstoffgehalt und stetige Kontrollen sorgen für einen besonderen Fischreichtum und ein großartiges Angel-Erlebnis. So tummeln sich in den Gewässern unter anderem Aale, Barsche, Brassen, Zander und noch einige andere Fischarten. Zu den interessantesten Seebewohnern zählen die Silber- und Edelmaränen, die sich in vielen deutschen Gewässern nur noch selten finden lassen, aber im Plöner See immer noch besonders zahlreich vorhanden sind. Sie wurden bereits im 17. Jahrhundert durch die Zisterzienser Mönche in der Holsteinischen Schweiz rund um Malente angesiedelt.

Angeln mit/ohne Fischereischein

Angler aus anderen Bundesländern, die bereits einen Fischereischein besitzen, zahlen die sogenannte Fischereiabgabe. Diese beträgt in Schleswig-Holstein 10 Euro und kann online oder bei den örtlichen Ordnungsbehörden, Hafenämtern und Außenstellen der Fischereiaufsicht erworben werden. Die Abgabemarke wird auf einen Ergänzungsschein geklebt, der beim Angeln zusammen mit dem Fischereischein des Heimatbundeslandes sowie ggf. dem Erlaubnisschein/Angelkarte des jeweiligen Gewässers mitgeführt werden muss. Die Fischereischeinpflicht besteht ab dem vollendeten 12. Lebensjahr.

Urlauber in Schleswig-Holstein, die keinen Fischereischein besitzen, können für einen Zeitraum von 28 Tagen den Urlauberfischereischein erwerben. Dieser kostet 10 Euro und ist online oder in den örtlichen Ordnungsbehörden, Hafenämtern und Außenstellen der Fischereiaufsicht erhältlich. Er kann im laufenden Kalenderjahr ein zweites Mal um 28 Tage verlängert werden. Auch beim Urlauberfischereischein muss eine zusätzliche Fischereiabgabe in Höhe von 10 Euro gezahlt werden.

Ausgabestellen für Angelkarten

Für einige Gewässer in der Holsteinischen Schweiz wird ein zusätzlicher Erlaubnisschein benötigt. Dieser kann an folgenden Ausgabestellen erworben werden.

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Schleienangeln

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Das Schleienangeln

Wer sich schon mal am Schleienangeln versucht hat, der weiß wie nervenzerreißend es sein kann, wenn die Schleien immer am Köder zupfen, sich jedoch nicht haken lassen. Aber genau hier liegt die Herausforderung beim Schleienangeln! Noch so viel dazu: Mit der richtigen Montage, am richtigen Ort und mit etwas Geduld werdet ihr auch beim Angeln auf Schleien Erfolg haben.

Schleie

 

Wo lassen sich die Schleien am besten fangen?

Beim Schleienangeln ist es so, dass die Schleien einem meistens fast zu Füßen liegen. Ich meine damit, dass die besten Angelstellen für Schleien meist recht ufernah sind. Hier reicht es oftmals schon aus, nur 2 Meter Abstand zum Ufer zu halten. Um die genauen Standplätze zu finden, sollte man die Anatomie der Schleie kennen. Mit ihrem, dem Karpfen sehr ähnlichen Rüsselmaul, durchwühlt sie gerne den Grund auf der Suche nach Würmern, Schnecken, Larven oder Ähnlichem. Besonders gut geht dies in schlammigem Boden, welcher sich in Kraut oder Seerosenfeldern, durch das Absterben der Pflanzen im Herbst, bildet. Da die Schleie von Natur aus recht ängstlich ist, kommt ihr das gerade gelegen, da sie sich in diesen Pflanzen gut verstecken kann. Für uns als Angler ist dies natürlich sehr blöd, da es nahezu unmöglich ist, den Schleienköder an einer leichten Schleienmontage ohne großes Blei sicher durch die Pflanzen hindurch am Grund abzulegen. Die Chance, welche sich für uns jedoch bietet, sind die freien Stellen und Gassen in den Pflanzenfeldern. Genau in diesen lässt sich die Schleie fangen.

Standort Schleien

Was brauche ich zum Schleienangeln?

Da die Schleie sehr vorsichtig beißt, ist eine sensible Bisserkennung und eine fein aufgebaute Montage das Wichtigste. Falls ihr euch zum Angeln von Schleien keine extra Schleienrute und keine extra Schleienrolle zulegen wollt, so kann hier auch eine feine Forellenrute verwendet werden. Was die Hauptschnur angeht, so würde ich eine 0,06-0,08er geflochtene empfehlen. Durch die geflochtene Schnur ist die Bissübertragung, bedingt durch die geringe Schnurdehnung, besser sichtbar. Freunde von monofilen Schnüren sollten für die Schleien ein 0,18mm Schnur nehmen.

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Regenbogenforelle

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Die Regenbogenforelle

Die Regenbogenforelle stammt aus dem Westen Nordamerikas, wurde jedoch bereits 1880 in Europa eingeführt. Ursprünglich gab es in Nordamerika drei gut voneinander unterscheidbare Formen der Regenbogenforelle: Die Shasta-Regenbogenforelle nach dem 4000m hohen Monte Shasta, eine standorttreue Rasse. Die Steel-Head-Forelle, die in Küstennähe teilweise im Meer lebt und zum Laichen in die Flüsse aufsteigt. Und die Purpurforelle, die in Seen lebt und zum Laichen in die Zuflüssen zieht. Damit entsprechen ihren Lebensräumen und ökologischen Ansprüchen unseren einheimischen Bach-, See- den Meerforellen. Diese drei Formen wurden im Osten der USA gekreuzt und weitergezüchtet. Es ist bis heute unklar, ob sie von dort dann als neue Mischform nach Europa kamen oder zunächst als getrennte Rassen zu uns gekommen sind und sich dann in Europa gemischt haben. Eine endgültige Klärung würde wohl erst eine DNA-Analyse europäischer Regenbogenforellen und ein Vergleich mit den nordamerikanischen Formen bringen. Erst dann wird geklärt werden können, ob bestimmte Populationen der Regenbogenforelle standorttreu sind und andere zur Laichzeit wandern.

regenbogenforelle

By Engbretson, Eric / U.S. Fish and Wildlife Service ([1]) [Public domain], via Wikimedia Commons

 

Körper der Regenbogenforelle

Die Regenbogenforelle ist leicht von der einheimischen Bachforelle durch die vielen schwarzen Punkte auf Kopf, Körper und Flossen zu unterscheiden. Außerdem zieht sich ein breites, hell lachsfarbenes Längsband vom Kopf bis in die Schwanzwurzel. Sie hat auch einen etwas kürzeren und spitzeren Kopf mit weiter hinten liegendem Unterkiefer als die Bachforelle. Die Laichzeit reicht von Dezember bis März. Es gibt jedoch früh- und spätlaichende Populationen. Als Angehörige einer völlig anderen Gattung (Oncorhynchus mykiss ihr ursprünglicher Artname Salmo gairdneri ist nicht mehr gültig) ist sie mit der Bachforelle (Salmo trutta) nicht kreuzbar, ansonsten hätte sie unsere einheimische Forelle wahrscheinlich längst verdrängt.

Ursprünglich wurde die Regenbogenforelle in Deutschland als Speisefisch in der Teichwirtschaft gehalten, später aber von Sportanglern in Seen und Flüssen ausgesetzt – so auch im Bodensee. Dies wird inzwischen unterlassen, da sie als Nahrungskonkurrent die Bestände der Seeforelle gefährden könnte. Jedoch wandert die Regenbogenforelle immer wieder aus dem Alpenrhein in den See ein. Die Regenbogenforelle wächst schneller, verträgt höhere Temperaturen und eher organisch belastete Abwässer als die Bachforelle, alles ausreichende Gründe warum sie früher in viele Gewässer eingesetzt wurden. Ein Blick auf die Gewässergütekarte zeigt, dass sich zumindest der letzte Grund erledigt hat: Unsere Fließgewässer sind wieder sauber, und es gibt keinen Grund mehr, die Regenbogenforelle weiter zu fördern. Daher wurde auch die Schonzeiten zum Forellenangeln bei der Regenbogenforelle abgeschaft.

 

Zucht der Regenbogenforelle

Zur Teichzucht eignet sich die Regenbogenforelle besser als die Bachforelle, da sie die höhere Wassertemperaturen (bis zu 25°C) gut verträgt. Während sie sich in natürlichen Gewässern neben Insektenanflug und am Gewässergrund lebenden Wirbellosen und auch kleinere Fische erbeuten –also eine ähnliche Nahrungsnische wie die Bachforelle aufweist, wird sie in der Teichwirtschaft fast ausschließlich mit Pellets gefüttert. Dabei kann sie bis zu 80cm lang und 10kg schwer werden.

Quelle

Angelurlaub am Gröberner See: 4-Sterne Urlaub im See- und Waldresort Gröbern

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Ein Angelurlaub am Gröberner See verspricht für Angler beste Aussichten auf einen dicken Fang und purer Erholung. Denn das 4-Sterne See- und Waldresort bietet alles, was man sich als Angler wünscht. Aber nicht nur Angler, sondern die ganze Familie kommt hier auf Ihre Kosten.

Angelurlaub am Gröberner See bedeute Entspannung und tolle Fangaussichten. Foto: BLINKER/O.Portart

Ein Angelurlaub am Gröberner See verspricht nicht nur eine tolle Angelzeit, sondern auch ein Erlebnis der besonderen Art. Denn im See- und Waldresort Gröbern bekommt Ihr einen 4-Sterne Urlaub geboten, bei dem keine Wünsche offen bleiben. Der Gröberner See ist ein ehemaliger Tagebau in Gröbern (Sachsen-Anhalt) und er gehört zu den Seen des Mitteldeutschen Seenlands. Mit einer Uferlänge von circa 10 Kilometer, einer Wasserfläche von circa 380 Hektar sowie einer maximalen Tiefe von 60 Meter hat man hier regelrecht die Qual der Wahl, wo und auf was man Angeln möchte. Von kapitalen Hechten und Barschen, Welsen, Döbeln bis hin zu großen Karpfen, Aaland und Schleien erfüllen sich hier Anglerträume.

Angelurlaub am Gröberner See im 4-Sterne Resort

Das See- und Waldresort Gröbern wurde 2016 neu eröffnet und bietet verschiedenste Übernachtungsmöglichkeiten direkt am Gröberner See. Neben dem See-Hotel mit dem Restaurant Waldelefant, wartet auf die Angelurlauber moderne und stilvoll eingerichtete Zimmer mit Blick aufs Wasser. Nach dem Angeltag kann man anschließend in der Saune relaxen, und wer sich auf dem Wasser noch nicht genug ausgepowert hat, der kann sich im Fitnessbereich noch einmal so richtig austoben. Wer mit dem Wohnwagen anreisen möchte, der bekommt top ausgestattete Wohnmobil-Stellplätze mit modernen Sanitärgebäuden inkl. Wasch- und Trockenautomaten sowie einer Hundedusche geboten.

Das See- und Waldresort in Gröbern. Foto: Van Lyck Photography

Wer es noch exklusiver mag, der kann sich in den Luxusferienhäuser für bis zu 4 oder 6 Personen niederlassen. Die Häuser befinden sich direkt am Strand des Gröberner Sees und bieten ein Angelurlaub der besonderen Art. Hier kann man zusammen mit Angelfreunden oder der Familie eine richtig tolle Zeit auf dem Wasser verbringen.

Stilvoll und moderne Ferienhäuser- und Wohnung warten auf Angelurlauber im See- und Waldresort Gröbern. Foto: Van Lyck Photography

An den Häuser befindet sich eine Bootslipanlage, damit man das eigne Boot direkt zu Wasser lassen kann. Wer ohne anreist, kann sich an der Verleihstation ein Angelboot mieten. Hier bekommt man von Segeljolle, Canadier sowie Ruderboot und E-Motor alles geboten, was man für einen erfolgreichen Angeltag benötigt. Auch Angelscheine und die passende Ausrüstung kann man hier für einen ganzen Tag bzw. Woche kaufen oder sich ausleihen. Für die passenden steht Euch jederzeit der im Resort ansässigen Fischer in Eurem Angelurlaub am Gröberner See zur Seite. Er kann Euch die Spots verraten, wo momentan der Fisch steht und mit was man sie am besten fangen kann. Nach einem erfolgreichen Angeltag kann er außerdem Euren Fang ausnehmen und frisch räuchern. Ein Rundum-Sorglos-Paket erwartet Euch hier.

Der ansässige Fischer kennt sich im Gröberner See bestens aus. Der frisch gefangene Fisch kann anschließend von den Küchenchefs des Resort zubereitet werden. Foto: Van Lyck Photography

Angelshops am Gröbener See:

  • Nipos Angelshop GmbH, z.B. in Dessau, Askanische Straße 46, www.nipos.de – weitere Shops u.a. auch in Gräfenhainichen oder Lutherstadt Wittenberg
  • Angelfachgeschäft Muldestausee/Pouch, Poucher Hauptstraße 21, www.muldestauseepouch.de

Informationen für Angler am Gröberner und am Gremminer See:

  • Geangelt werden darf bei Vorlage eines gültigen Angelscheins.
  • Im Resort erhaltet Ihr Angelkarten für 1, 3 oder 5 Tage sowie auch Jahreskarten und Kombikarten für den Gröberner und Gremminer See.
  • Darüber hinaus darf am Gröberner See bis zu den roten Bojen geangelt werden; am Gremminer See ist Angeln am Westufer gestattet.
  • Für die in den Seen reichlich vorhandenen Barsche gilt: Mindestmaß 20 cm sowie maximal 2 Barsche über 30 cm pro Tag dürfen gefangen werden.
  • Fischabfälle dürfen nicht am Wasser entsorgt werden, es gibt eine entsprechende Müllstation.

Können Fische sprechen? Die faszinierende Unterwasserwelt ist voller Geräusche

Quelle

Entgegen dem Sprichwort “stumm wie ein Fisch” und der Annahme vieler Menschen sind die faszinierenden Unterwasserbewohner alles andere als leise. Die Welt unter Wasser ist voller Geräusche: Fische haben nicht nur ein feines Gehör, sie geben auch selbst Laute von sich, um sich zu verständigen, gegenseitig abzuschrecken oder zu drohen. Doch sie sind an die Lebensbedingungen unter Wasser angepasst und besitzen – anders als wir Menschen und viele Tierarten – keine Stimmbänder und keinen Kehlkopf. Wie also erzeugen sie die Geräusche unter Wasser?

Entgegen ihrem Ruf sind Fische ganz und gar nicht stumm. (Quelle: Wikipedia)

Da die Akustik unter und über Wasser eine unterschiedliche ist, sind Geräusche, die unter Wasser erzeugt werden, oft nicht an der Oberfläche zu hören. Dabei liegen die Laute der meisten Fische in einem Frequenzbereich von etwa 400 bis 800 Hertz – dies sind Schallwellen, die auch für das menschliche Ohr hörbar sind.

Raubfische erzeugen oft auch Infraschall-Laute – also sehr niedrige Frequenzen, die für den Menschen nicht mehr wahrnehmbar sind, oder Ultraschall – Töne oberhalb der menschlichen Hörschwelle. Mit Themen wie diesen beschäftigt sich die Hydro-Bioakustik. Mittels eines Hydrophons, eines Unterwasser-Mikrophons, nehmen Meeresbiologen die Geräusche unter der Oberfläche wahr. Das Gerät wandelt den Wasserschall in eine elektrische Spannung um, die dem Schalldruck entspricht. Die geheimnisvolle Unterwasserwelt, die uns so “beruhigend” und “still” erscheint, ist nämlich alles andere als leise…

Wie erzeugen die “stummen Meeresbewohner” Laute?

ARCHIV – ACHTUNG Sendesperrfrist 0615. Zwei Rote Piranhas schwimmen am 10.08.2010 in Gotha in einem Aquarium im Museum der Natur. Rote Piranhas können bellen, quaken und trommelähnliche Geräusche von sich geben – und bei Kämpfen damit anderen Piranhas spezielle Botschaften mitteilen. Piranhas haben also ein größeres akustisches Repertoire als bislang angenommen, berichten Sandie Millot, Pierre Vandewalle und Eric Parmentier von der Universität Lüttich im Journal of Experimental Biology. Foto: Martin Schutt dpa/lth +++(c) dpa – Bildfunk+++

ein Trommelgeräusch erzeugen. (Quelle: Wikipedia)

Die Geschwindigkeit, mit der sich Schallwellen im Wasser ausbreiten, ist sogar mehr als viermal höher als in der Luft. Geräusche sind unter Wasser sehr gut und über größere Entfernungen wahrnehmbar. Fische erzeugen auf verschiedene Arten Laute: Hohe Frequenzen kommen häufig durch das Aneinanderreiben von Knochenteilen und Zähnen zustande. Niedrige Schallwellen werden meist mit Hilfe der Schwimmblase erzeugt. Diese wird bei der Mehrzahl der Knochenfische aus einer Ausstülpung des Vorderdarms gebildet und dient in erster Linie dazu, ohne Kraftanstrengung schwimmen zu können. Beim Aufwärtsschwimmen wird Gas in die Schwimmblase abgegeben, und sie dehnt sich aus. Das Eigengewicht wird also dem des Wassers angepasst.

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Welse und andere Fische, die auf dem Grund leben, besitzen keine solche Blase. Nur wenige Fischarten, wie die Haie, stellen eine Ausnahme dar: Sie sind keine Bodenlebewesen und verfügen dennoch über keine Schwimmblase. Sie benötigen daher ständig Energie, um durch permanentes Schwimmen Auftrieb zu erzeugen und nicht in die Tiefe zu sinken. Eine Schwimmblase dagegen gleicht das Gewicht aus, indem sie sich mit Luft füllt. Viele Fische erreichen dies durch das Abschlucken von Luft. In großer Tiefe lebende Bewohner füllen ihre Schwimmblase über Adern, die mit ihren Kiemen verbunden sind. Neben dem Schwimmen ist aber auch das “Tönen” eine weitere Funktion dieses Organs. Die Laute erzeugen Fische mit den inneren oder äußeren Muskeln der Schwimmblase.

Die Sprache der Fische

Der Knurrhahn macht seinem Namen alle Ehre: Bei Bedrohung gibt er knurrende Laute von sich.

Die Meeresbewohner geben in verschiedenen Situationen ganz unterschiedliche Laute von sich. Piranhas zum Beispiel verursachen mit Hilfe ihrer Schwimmblase einen Trommelton. Skalare klopfen, wenn sie sich provoziert fühlen oder gegen Rivalen kämpfen. Wie der Name es schon vermuten lässt, erzeugen Grunzbarsche in Aufregung – beispielsweise, wenn man sie aus dem Wasser nimmt – ein grunzendes Geräusch, und der Knurrhahn knurrt, wenn er sich bedroht fühlt. Schmerlen stoßen bei der Jagd einen “Knackton” aus. Weibchen der Buntbarscharten brummen, um lästige Männchen zu verjagen. Kleine Maränen “rauschen” bei der gemeinsamen Futteraufnahme im Chor.

Karpfen quietschen bei der Nahrungsaufnahme, die Weibchen geben zudem einen trommelnden Laut von sich, um männliche Barsche zwecks Fortpflanzung zum Laich zu locken. Haben Flussbarsche etwas Fressbares gefunden, dann stoßen sie ein Klopfgeräusch aus. Der Flösselhecht bellt, um anderen Fischen zu drohen. Der Lockruf des Argusfisches ist ein Trommeln, als Warnung und Abschreckung gibt er hingegen zeternde Töne von sich. Bratpfannenwelse Knurren durch das Aneinanderreiben von Knochenteilen, wenn sie sich erschrecken. Der Afrikanische Messerfisch grunzt und bellt zur Drohung mit geöffnetem Maul – wie dieses Geräusch allerdings genau erzeugt wird, ist bisher unklar.

Fische sehen, hören, riechen und schmecken

Besonders empfindlich reagiert der Hai auf Laute von niedriger Frequenz, wie sie verletzte, schwache und kranke Tiere ausstoßen.

Die Meeresbewohner können sich also – wie andere Tiere auch – über Lautsprache unterhalten. Zudem besitzen die meisten Fische neben ihrer Sehfähigkeit ein gutes Gehör und einen ausgeprägten Geruchs- sowie Geschmackssinn. Haie zum Beispiel, bei denen das Riechorgan seitlich an der Schnauze liegt, können Blut noch in milliardenfacher Verdünnung riechen – und wittern ihre Beute bereits aus weiter Ferne.

Auch ihr Hörempfinden spielt auf der Jagd eine wichtige Rolle: Die Ohren des Hais liegen auf beiden Seiten des Schädels. Der Raubfisch interessiert sich auf seinem Beutefeldzug vor allem für niedrige Frequenzen unter 600 Hertz, wie sie zum Beispiel grunzende Seehunde erzeugen. Besonders empfindlich reagiert er auf Töne unter 100 Hertz, die auf verletzte, schwache und kranke Tiere schließen lassen und dem Hai daher eine leichte Beute wären. Haie vernehmen niedrig frequenzierte Töne, die für das menschliche Ohr längst nicht mehr zu hören sind. Die feinen Geschmacksknospen befinden sich bei den Fischen im Gaumenbereich. Empfinden sie ihr Fressen als “ungenießbar”, spucken sie es mitunter auch einfach wieder aus. Meistens kehren sie nach einem “Testbiss” aber zurück zur Beute, die durch den Blutverlust geschwächt ist, um diese dann zu verschlingen.

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Angeln auf Pollack: 6 Richtige für den Fangerfolg

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Der Vagabund des Nordatlantiks zieht mit den wärmeren Wassertemperaturen in die flacheren Zonen um sich dort ordentlich voll zu fressen. Genau die richtige Zeit, um mit leichten Gerät ein paar schwere Jungs auf die Planken zu schicken. Sebastian Rose gibt Euch 6 Tipps zum Angeln auf Pollack.

Das Angeln auf Pollack verspricht harte Drills und jede Menge Action. Foto: S. Rose

Das Angeln auf Pollack verspricht harte Drills und jede Menge Action. Foto: S. Rose

Norwegen ist für viele der Inbegriff des schweren Meeresangelns. Nur wenige wissen, dass dort auch Raubfisch-Fans mit leichtem Tackle eine Menge Spaß im Salzwasser haben. Pollacks sind vielleicht die Königsfische der leichten Meeresangelei im modernen Raubfisch-Stil!

Die meisten von Euch, die schon einmal zum Angeln in Norwegen waren, konnten sicherlich schon Pollacks fangen, oder? Meistens sind diese Fische aber „nur“ Beifang beim Pilken. Vermutlich haben die wenigsten von Euch diesem tollen und wohlschmeckenden Flossenträger schon einmal gezielt mit der Spinnrute nachgestellt. Hier geben wir Euch 6 Tipps, wie Ihr bei beim Angeln auf Pollack und leichten Gerät erfolgreich abräumen könnt.

  1. Beim Angeln auf Pollack ist der Fangplatz entscheidend

    Generell sind alle Uferkanten mit schnell abfallender Felsen und üppigen Laminarienbewuchs ganz heiße Ecken. Da finden die Räuber Schutz und Nahrung. Ein weiterer Hotspot sind flachere Unterwasserberge. Geht dann noch eine gute Strömung ist die Rute oft schnell krumm. Auch Unterwasserplateaus ziehen Pollacks magisch an und bringen gute Fangerfolge.

    Spots mit dichtem Laminarienbewuchs sind optimale Fangplätze. Foto: S. Rose

    Spots mit dichtem Laminarienbewuchs sind optimale Fangplätze. Foto: S. Rose

  2. Standtiefe abchecken

    Pollacks sind ganz selten in Grundnähe unterwegs. Mit ihren großen Augen jagen die Kämpfer meistens in der mittleren Wassersäule, während des Mittsommers Nachts sogar häufig an der Wasseroberfläche. Das können wir dann mit den Augen und Ohren abchecken. Wenn die Jungs im Mittelwasser ihre Bahnen schwimmen hilft das Echolot. Pollacks jagen oft in kleineren Schwärmen und verraten ihre Standtiefe durch ein zwei Sicheln auf dem Display.

  3. Die besten Köder zum Angeln auf Pollack

    Klar, ganz vorne sind Gummis. Je nach Angeltiefe, Strom und Drift an 20-80 Gramm Jigköpfen mit großen stabilen Einzelhaken. Farblich kommen rote und braune Töne mit etwas Glitter gut an, die Größe ist variabel. Ganz wichtig ist ein Schwanzteller der ordentlich arbeitet. Mit Pilker geht auch was. Der sollte dann Solo angeboten werden und so leicht wie möglich sein. An flachen Stellen läuft es auch sehr gut mit Tiefseegarnelen oder Fischfetzen im freien Fall.

    Köder mit Glitter kommen immer gut bei den Meeresräubern an. Foto: S. Rose

    Köder mit Glitter kommen immer gut bei den Meeresräubern an. Foto: S. Rose

  4. Gute Führung

    Wer auf Gummi setzt ist mit stetigen langsamen einkurbeln gut bedient. Oft verfolgen Pollacks den Köder bis knapp unters Boot, also nicht zu früh wieder ablassen. Bei guten Strom wird Gummi und Jig in die Andrift ausgeworfen und kann dann bis knapp in die Abdrift durchsacken. Das gleiche gilt für Pilker. Die Führung ist aber wesentlich rasanten. Schnell gedrehte Pilker bringen eindeutig mehr Attacken. Tiefseegarnelen und Fischfetzen bringen bei keiner oder kaum Strömung Fische. Das geht auch sehr gute vom Pier, Mole oder Steg.

    Wer den richtigen Fangplatz gefunden hat, kann die ganze Nacht auf Pollack angeln. Foto: S. Rose

    Wer den richtigen Fangplatz gefunden hat, kann die ganze Nacht auf Pollack angeln. Foto: S. Rose

  5. Hart aber herzlich

    Pollacks sind knallharte Figther. Vor allem die erste Flucht ist brachial und ohne Gnade. Die Einstellung der Rollenbremse ist da klar gefragt. Ganz dicht bringt Schnurriss oder der Köder schlitzt aus. Bei zu weich eingestellter Bremse haken sich die Fische oft nicht richtig und steigen im Drill aus. Am besten Schnur in die eine und Rute in die andere Hand. Gibt die Spule bei krummer Rute gemächlich Schnur frei ist die Bremse optimal eingestellt.

    Nur wer die Bremse beim Angeln auf Pollack richtig einstellt, kann sich am Ende des Tage über solche Fänge freuen: S. Rose

    Nur wer die Bremse beim Angeln auf Pollack richtig einstellt, kann sich am Ende des Tage über solche Fänge freuen: S. Rose

  6. Wahl des richtigen Gerätes zum Angeln auf Pollack

    So richtig Spaß bringt das gezielte Angeln auf Pollack mit der Spinnrute. Je nach Strom und Tiefe reichen meist Ruten zwischen 40 und 80 Gramm Wurfgewicht mit sensibler Spitze und kräftigen Rückrad. Stationärrollen der 4000 bis 5000er Klasse oder kleine Baitcaster gefüllt mit 0,12er Geflecht runden das Besteck ab. Ganz wichtig ist ein bis zu zwei Meter langes transparentes 0,60mm Monovorfach oder Fluorocarbon.

Angelurlaub Norwegen: Gemütliche Ferienwohnung in Korshamn bei Lyngdal

Wer seinen Angelurlaub in Norwegen verbringen möchte, sollte sich unbedingt die Ferienwohnung in Korshamn bei Lyngda von Borks ansehen. Hier gibt es nicht nur Fisch satt, sondern die Unterkunft glänzt durch eine moderne Einrichtung und einer Top-Lage.

Tolle Aussicht aus der Ferienwohnung in Korshamn bei Lyngda. Foto: Borks

Es gibt zwei Sorten von Anglern, die nach Norwegen in den Urlaub fahren: Zum einen sind es die „Hardcore-Angler“, die am liebsten 24 Stunden im Boot sitzen würden und einen Fisch nach dem anderen drillen. Oder es sind die Familienmenschen und Genießer, die einfach mal Urlaub machen wollen. Urlaub heißt, entspannen bei möglichst schönem Wetter, die Landschaft und Natur genießen, Ausflüge machen und natürlich auch angeln. Und genau diese beiden Sorten von Anglern kommen in der Ferienwohnung in Korshamn bei Lyngdal auf ihre Kosten.

Das Klima ist mild und im Sommer von Mitte Juni bis Ende August, wenn die Makrelen da sind, gibt es auch hier mehr Fisch, als man bewältigen kann. Neben den allgegenwärtigen Makrelen beißen am leichten Spinngeschirr vor allem Pollacks und kleine Köhler. Auf Grund, mit Makrelenstücken gefischt, werden kleinere Lengs, Knurrhähne, Schellfische und auch Dorsche gefangen. Fürs Abendbrot langt es auf jeden Fall immer.

Korshamn bietet nicht nur eine große Fischvielfalt an, sondern auch landschaftlich hat die Region einiges zu bieten. Foto: Borks

Korshamn bietet nicht nur eine große Fischvielfalt an, sondern auch landschaftlich hat die Region einiges zu bieten. Foto: Borks

Ferienwohnung in Korshamn bei Lyngdal: Stilvolle Einrichtung mit traumhaften Aussichten

Zum Ferienhaus gehört ein 21-Fuß-Angelboot mit 25 PS Motor. Echolot und Kartenplotter sind inklusive, damit dem Angelausflug nichts mehr im Wege steht. Neben den guten Angelmöglichkeiten finden sich an diesem schönen Ort auch romantische Fjordbuchten und Inseln, bei denen selbst Nicht-Angler ins Schwärmen geraten.

Das 21-Fuß-Angelboot ist mit einem 25 PS starken Motor ausgestattet. Foto: Borks

Das 21-Fuß-Angelboot ist mit einem 25 PS starken Motor ausgestattet. Foto: Borks

Die 85 Quadratmeter große Ferienwohnung in Korshamn bei Lyngdal verfügt über zwei Etagen mit einem traumhaften Blick über Korshamn und die vorgelagerten Schäreninseln. Sie ist gemütlich und sehr stilvoll eingerichtet. Zur Wohnung gehören:

  • Bad mit Dusche und WC
  • Fußbodenheizung
  • komplette Küche
  • Geschirrspülmaschine
  • Waschmaschine
  • Mikrowelle
  • Gefriertruhe
  • Elektro-Heizung
  • SAT-TV mit DVD-Player
  • Internetzugang
  • Terrasse
  • Gartenmöbel
  • Grill
  • Einkaufsmöglichkeiten in 1 Kilometer Entfernung
  • Parken am Haus
  • Filetierplatz
  • Bootssteg in 30 Meter Entfernung
  • Endreinigung inklusive
  • Bettwäsche gegen Vorbestellung erhältlich

Mehr als nur Angeln

Das Ferienhaus befindet sich circa 1,5 Autostunden nordwestlich von Kristiansand. Das Städtchen ist ein spannendes Ausflugsziel mit einer pulsierenden, sehr großen Einkaufsmeile. Fast schon mediterranes Flair hat die neu gebaute „Hafencity“ rund um den Sportboothafen. Kristiansand ist ideal für Familienausflüge, wenn das Wetter mal nicht so mitspielt, oder einfach nur so. Und wer’s gar nicht lassen kann: Am Hafen von Kristiansand, genauer gesagt an der Ausfahrt des Sportboothafens, lässt es sich vortrefflich angeln. Mit Federrute und leichtem Grundblei zaubern die Einheimischen einen Köhler und eine Scholle nach der anderen aus der Fahrrinne. Als Köder eignen sich frische Shrimps, die es hier an jeder Ecke gibt.

Auf der Terrasse kann man doch wunderbar den Angeltag ausklingen lassen. Foto: Borks

Auf der Terrasse kann man doch wunderbar den Angeltag ausklingen lassen. Foto: Borks

Das Haus liegt direkt in einer beschaulichen Meeresbucht mit toller Aussicht auf den Schärengarten nahe dem offenen Meer. Des Weiteren bieten sich Nordseeweg, Setesdal, Mandal, Südkap, Lyngdal, Flekkefjord, Farsund als tolle Ausflugsmöglichkeiten an. So wird der Angelurlaub in der Ferienwohnung in Korshamn bei Lyngdal zu einem abwechslungsreichen und spannenden Erlebnis, dass man sicherlich nicht mehr so schnell vergisst. Der Buchungscode für das Ferienhaus ist: 67-1. Eine Empfehlung für die Anreise mit der Fähre ist die Verbindung Hirtshals – Kristiansand.

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Die Arten des Anstitzangelns

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Aufbau und Ausrichtung der Rutenablage

Am Kanal/Fluss: Fließrichtung, Achtung vor rasanten Bissen. Hierbei kann schon mal die Angelrute oder das komplette Rod Pod ins Wasser gerissen werden und auf nimmer Wiedersehen verschwinden. Dies kann auch in Folge vorbeifahrender Schiffe geschehen.

Karpfenangeln am See: Einzelne lange Banksticks (tief eingetrieben) erleichtern das perfekte Ausrichten und lassen eine sehr stramme Bremseinstellung zu. Von Sensibilität in einem solchen „set up“ kann in den allermeisten Fällen gar nicht gesprochen werden und das muss man auch nicht denn: Der Fisch soll bzw. muss vorgehakt werden.

Ansitzangeln auf Karpfen

Steil hochgestellte Rute (Highpod und Dreibein): Dieser Aufbau erfordert oft eine feste Bremseinstellung (Wallerangeln). Der Angler muss in sich in diesem Fall immer in unmittelbarer Nähe der Ruten aufhalten bzw. direkt neben den Angeln schlafen. Diese Technik lohnt sich bei starkem Uferbewuchs, Felsen etc, also beim Hindernissangeln. Und man hebt dadurch einfach mehr Schnur aus dem Wasser. Beim Welsangeln hat sich hierbei traditionell die gute alte Glocke bewährt.

Rod Pod: Beschwerung mit Gewichten bzw. Fixierung mit Heringen ist in manchen Situationen unumgänglich. Umso mehr gilt dies auch für die Verwendung von so genannten Highpods oder bei Dreibeinen. Diese kippen bei Wind oder sehr harten Bissen gerne um.

Ansitzangeln mit Rodpot

Pose: Bei Wind: Rute flach oder unter Wasser! Durch Einfetten der Schnur schwimmt diese. Geflochtene Schnüre tun dies meist von Hause aus.

Schlaffe Schnur oder „freie Leine“- ohne jegliche Beschwerung: Rute runter. Am besten soweit bis die Spitze den Ufergrund berührt. So liegt die Schnur schön unauffällig am Gewässerboden. Und das lieben unsere Freunde. Besonders in klarem Wasser.

Zu aller Letzt möchte ich darauf hinweisen, dass es keinen Sinn hat mit einem sehr teurem Rod Pod durch die Gegend zu spazieren und nicht zu wissen, wie man richtig damit umgeht. Ich mag Rod Pods sehr gerne, benutze mein eigenes aber vielleicht zu 10% meiner Angeltouren.

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Das Spinnfischen

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Eingesetzt werden Spinnruten beim Spinnfischen, welches auch als Wurfangelei bezeichnet wird. Daher unterscheiden sich diese Ruten deutlich von vielen anderen Angelruten. Bei Spinnruten wird ein Köder immer wieder ins Wasser geworfen und herausgezogen. Es geht vor allem darum, den um den Raubinstinkt der im Wasser schwimmenden Fische zu wecken und potenzielle Fänge anzulocken. Wer sich für das Spinnfischen interessiert, der sollte für dieses Vorhaben unbedingt speziell gefertigte Spinnruten kaufen, um bei dem Vorhaben auf dem nächsten Angelausflug auch Erfolge vorweisen zu können.

spinnrute

 

Die richtige Technik beim Spinnfischen

Häufig wird das Spinnfischen als eine besonders schwierige Angelarten angesehen. Dies ist jedoch nicht wirklich der Fall. Beim Spinnfischen ist es vor allem wichtig den Kunstköder lebendig erscheinen zu lassen. Neben dem immer wieder ausgeführten Auswerfen und Einholen der Kunstköder gibt es auch spezielle Techniken. Hierzu zählt zum Beispiel den Köder auf der Wasseroberfläche zu führen. Hierbei kann der Köder, welcher beispielsweise einen kleinen Fisch imitiert, mit Geschwindigkeitsänderungen eingeholt werden.

weitere Methoden

Eine andere Möglichkeit ist den Köder auf dem Boden des Gewässers schleifen lassen. Der hierbei aufgewirbelte Boden macht Raubfische auf den Köder aufmerksam. Diese Raubfische vermuten hierdurch Beute, welche den Boden nach Futter absucht. Auch das häufige Stoppen des Einkurbelns erfüllt seinen Zweck. Diese Methode funktioniert nicht nur mit Twistern und Gummfischen, sondern auch bei Blinkern und Spinnern. Oberflächenköder werden hingegen anders im Wasser bewegt. Hier werden ruckartige Bewegungen ausgeführt, die sich von der Spinnfischrute auf den Köder übertragen. Dabei sollte man darauf achten, dass die Bewegungen nicht zu monoton werden.

 

Die Spinnruten bieten jede Menge Extras

Man kann Spinnruten kaufen, die mit den unterschiedlichsten Produktmerkmalen ausgestattet sind. So gibt es etwa Spinnruten, die mit einer besonderen Gummibeschichtung daher kommen, wodurch ein höheres Maß an Nutzungskomfort gewährleistet wird. Andere Spinnruten sind mit Kohlefaser Blank behaftet oder kombinieren diese beiden Eigenschaften. Ebenso besteht die Möglichkeit, Spinnruten zu finden und zu erwerben, die einen besonders sicheren Griff aufzuweisen haben. Diese sind gerade für Laien sehr praktisch, da sie sich einfach koordinieren lassen. Ebenso ist ein Vorteil der Ruten, dass sie ein ermüdungsfreies Fischen ermöglichen aufgrund ihrer Auf- und Einfahrmechanismen. Manche Spinnruten zeichnen sich wiederum durch ihr besonders leichtes Gewicht aus und sind ebenfalls für Anfänger oder junge Angler gut geeignet.

Tipps für die richtige Spinnrute finden Angler im Internet, aber auch in Fachmagazinen oder durch Gespräche mit erfahrenen Anglern, beispielsweise im Rahmen von Vereinstreffen oder in Angelcommunities im Internet.

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Angelguiding beim Zanderangeln

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Der ideale Zanderguide

Der Zander ist wohl der Fisch in unseren heimischen Gewässern, der es dem Angler am schwersten macht nicht als Schneider nach Hause zu gehen. Er ist besonders schlau und lässt sich nur sehr schwer an den Haken locken. Eine weitere Schwierigkeit ist das der Zander nur in der Dämmerung und der Dunkelheit aktiv auf Nahrungssuche geht. Tagsüber halten sich die Zander meist in Gruppen an besonders tiefen Stellen im Gewässer auf uns stehen fast regungslos über dem Gewässergrund.

angelsee

Für den Angler besteht nun die Schwierigkeit genau darin solche Zanderstandorte zu finden und den Köder dorthin zu positionieren. Als erfahrener Angler am bekannten Heimatgewässer ist dies sicher keine Schwierigkeit. Anders sieht es jedoch aus wenn man noch nicht ganz so viel Erfahrung beim Angeln auf Zander hat, oder an einem fremden Gewässer auf Zander angelt. Dann ist es fast aussichtlos tagsüber einen Zander an den Haken zu bekommen. Helfen können ortsansässige Angelguides, die das Gewässer kennen und wertvolle Tipps geben können. Aber auch langjährige Angler von Angelvereinen geben Neulingen gerne Tipps und Informationen zu guten Angelstellen und Aufenthaltsorte der Zander.

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Marmorkarpfen

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Der Marmorkarpfen

Der Marmorkarpfen wurde in den 1960-ziger Jahren zusammen mit dem Graskarpfen in Europa eingeführt, da er ebenfalls große Mengen an Algen vertilgen kann. Er ist jedoch weder mit dem Graskarpfen und erst recht nicht mit unserem einheimischen Karpfen verwandt. Im Gegensatz zum Graskarpfen sieht der Marmorkarpfen dem Karpfen auch nicht im Entferntesten ähnlich.

Aussehen des Marmorkarpfen

Auffallend ist vor allem der im Verhältnis zum übrigen Körper große Kopf, daher wird er regional auch Breitkopf genannt. Die Augen sind relativ klein und liegen recht tief. Das Maul ist stark oberständig mit einer schräg nach oben gerichteten Maulspalte. Die rüsselartig vorstülpbare Schnauze des Karpfens fehlt dem Marmorkarpfen ebenso, wie die für den Karpfen typischen beiden Bartelpaare. Die Bauchseite ist zwischen den Brustflossen und der Afterflosse auffallend gekielt. Der Marmorkarpfen hat silbrig glänzende Schuppen und ein hell braun-rötliches weitmaschiges Netzmuster. Er wird daher auch gefleckter Silberkarpfen genannt.

Verbreitung des Marmorkarpfens

Der Marmorkarpfen (wissenschaftl. Name Hypophtahlmichthys nobilis) stammt aus den wärmeren Seen und großen Flüssen Südchinas. Er gehört aber inzwischen auch zum festen Fischbestand in Europa in der Donau und dem angrenzenden Asien im Einzugsgebiet von Asowschem Meer, kaspischem Meer und dem Aralsee, dort hat er sich durch Besatzmaßnahmen verbreitet. Neben diesem Marmorkarpfen gibt es jedoch eine zweite Silberkarpfenart, den Tolsotolob auch Gefleckter Silberkarpfen genannt.

Der Tolstolob Silberkarpfen

Der Tolstolob (wissenschaftl. Name Hypophtahlmichthys molitrix), der ein ähnliches Verbreitungsgebiet in China hat, zusätzlich aber auch im Amurgebiet vorkommt. Dieser Tosltolob, der sich vom Marmorkarpfen vor allem durch die fehlende braun-rote Marmorierung unterscheidet, konnte in Russland erfolgreich mit dem Marmorkarpfen gekreuzt werden. Daher ist nicht ausschließlich, dass neben dem reinrassigen Marmorkarpfen auch die Nachkommen dieser Bastardierungsversuche nach Mitteleuropa gelangt sind.

Unterscheidung des Marmorkarpfens vom Tolstolob Silberkarpfen

Beide Arten unterscheiden sich nämlich in ihren ökologischen Ansprüchen. Der Marmorkarpfen lebt von Anfang an von Zooplankton und behält diese Futterquelle neben am Gewässerboden lebenden Würmern, Schnecken und Insektenlarven in Gewässern mit niedrigen Durchschittstemperaturen (unter 19°C) auch sein Leben lang bei, während der Tolstolob zunächst als Jungfisch Zooplankton frisst, später dann aber ausschließlich Phytoplankton, also Algen, als Nahrung nimmt.

Nur bei höheren Wassertemperaturen nimmt der ausgewachsene Marmorkarpfen auch Phytoplankton als Nahrung zu sich. Als Vegetarier hat der ausgewachsene Tolstolob eine Darmlänge , die dem 6- bis 7-fachen seiner Körperlänge entspricht, während der Marmorkarpfen, der sich auch von tierischer Kost oder als Allesfresser ernährt, einen deutlich kürzeren Darmtrakt hat.

Der Maromorkarpfen zur Algenbekämpfung

Deshalb musste man bald nach Einführung des Marmorkarpfens in Mitteleuropa feststellen, dass er sich im Gegensatz zum Graskarpfen und dem Tolstolob/Silberkarpfen, zur Bekämpfung von Verkrautung und Algenblüten überhaupt nicht eignet. Da er sich allerdings in unseren mitteleuropäischen Gewässern wegen der zu niedrigen Temperaturen auch nicht vermehrt, gehen die Bestände allmählich zurück. Entsprechend selten wird der Marmorkarpfen von Sportanglern gefangen. Der deutsche Fangrekord liegt aber der bei einer Größe von 1,3m und mehr als 50kg Gewicht.

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Der Hecht

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Allgemeines über den Hecht

Die Körperform des Hechts (Esox lucius) bietet ihm die optimalen Voraussetzungen für ein Leben als Räuber, der seiner Beute auflauert, um dann blitzschnell zuzuschnappen: Der langgestreckte, im Querschnitt fast runde Körper mit der weit nach hinten versetzten Rückenflosse und vor allem der langgestreckte Kopf mit der entenschnabelförmigen Schnauze, die breite Mundspalte und der vorgeschobene Unterkiefer. Der Kiefer sowie das Gaumen- und Zungenbein sind mit kräftigen, schräg nach hinten gerichteten Reißzähnen besetzt.

hecht

Foto: MillaTom, Creative Commons Attr.-Share-Alike 3.0 Unported

Jedes der seitlich liegenden, nach oben versetzten Augen bietet ein Blickwinkel von 180°. Aber nur vor seinem Maul überlappen sich beide Blickwinkel zu einem dreidimensionalen Gesichtsfeld mit einem Winkel von 30°. Dies ist eine der Ursachen, warum ein Hecht stets seine Beute von vorne zu schnappen versucht, da er sie nur dort zielsicher fixieren kann.

Verbreitung des Hechtes

Der Hecht ist in den gemäßigten Breiten Europas, Asiens und Nordamerikas in Flüssen und Seen weit verbreitet. Er besiedelt vor allem die Flussunterläufe, Altarme und verkrauteten Seitengewässer. Er dringt jedoch in vielen Gewässerystemen bis in die Region der Bachforelle vor. In den Alpen findet man ihn daher noch in Höhenlagen von 1.500m ü. NN. Weiter östlich in Sibirien wird er vom Amur-Hecht (Esox reicherti) abgelöst. Der Hecht kann je nach Gewässer eine ganz unterschiedliche Körperfärbung und Zeichnungsmuster annehmen. Das Spektrum reicht von einem bräunlichen oder dunkelgrünen Rücken, hellgrauen Flanken mit dunkleren Querbinden bis zur gelblich gefärbten oder weißen Bauchseite. Die unpaarigen Flossen, also Schwanz-, Rücken- und Afterflosse sind meist unregelmäßig dunkel gefleckt. Einjährige Hechte, die sich vorzugsweise in der wasserpflanzenreichen Uferzone des Gewässers aufhalten, sind dagegen oft hellgrün gefärbt. Sie werden deshalb häufig auch Grashechte genannt. Wegen dieser großen Variabilität gab es immer wieder Versuche, die europäischen Formen in mehrere Arten aufzuteilen. In Europa kommt jedoch tatsächlich nur eine Art, Esox lucius, vor – im Gegensatz zu Nordamerika. Dort gibt es mindestens drei weitere Arten aus der Familie der Hechte (Esocidae), die sich auch mit dem „Europäischen“ Hecht erfolgreich kreuzen können. Lediglich westlich der Rocky Mountains fehlt Esox lucius.

Fortpflanzung des Hechtes

Der Hecht laicht in der Natur in den stehenden Seitengwässern und auf überschwemmten Wiesen der Flüsse und Seen. Dabei werden die Eier ziemlich wahllos über den Pflanzen abgesetzt. Während Hechte sonst eher scheu sind und versteckt leben, zeigen sie bei der Paarung ein völlig anderes verhalten. Häufung wird das geschlechtstreife, fortpflanzungsbereite Weibchen mit einer Körperlänge von rund 1m von mehreren Männchen stürmisch umworben, die meist mit 40 bis 50cm noch nicht einmal halb so groß sind. Pro kg Körpergewicht können die Hecht-Weibchen bis zu 45.000 Eier absetzen. Je nach Gewässertemperatur schlüpfen die Hechtlarven nach 2 bis 4 Wochen. Sie haben am Kopf kleine Klebdrüsen, mit denen sie sich so lange an den Pflanzen anheftet, bis ihr Dottersack aufgezehrt ist.

In Mitteleuropa werden Hechte häufig künstlich erbrütet und in Teichen herangezogen. Das hat den Vorteil, dass solche Fische robuster sind und einen geringeren Sauerstoffbedarf haben als Hechte aus den strömungsreichen Flüssen. Oft nutzen Karpfenteichbesitzer das Frühjahr zur Anzucht der Junghechte, bevor sie dann im Sommer die Teiche mit Karpfen besetzen. Die Hechte lassen sich anfangs mit Zooplankton füttern. Aber bereits ab einer Körperlänge von 6cm neigen sie zum Kannibalismus. Dann wird es Zeit, sie aus dem Teich herauszufangen und nach Größen zu sortieren.

Kapitale Hechte können eine Länge von 1,5m bei einem Körpergewicht von 35kg erreichen. Solche kapitalen Hechte stehen als Einzelgänger gut getarnt zwischen den Pflanzen dicht unter der Wasseroberfläche, wo sie auf ihre Beute lauern. Jüngere Hechte können auch schon einmal beobachtet werden, wie sie kleinen Trupps durchs freie Wasser in Ufernähe vorbeiziehen. Mit 3 bis 4 Jahren erreichen diese die Geschlechtsreife.

Quelle

Nützliche Informationen zum Angeln

  1. Irland verfügt über mit die am wenigsten befischten Gewässer in Europa. Lesen Sie hier, was Sie über das Angeln in Irland wissen müssen.

    Belcoo, Fermanagh Lakelands zur Verfügung gestellt von Henry Gilbey

    Wettervorhersagen

    Irland hat ein mildes Klima mit Regenfällen zu allen Jahreszeiten. Als grober Richtwert gilt, dass es umso mehr regnet, je weiter westlich man kommt. Diese Regenfälle führen zu exzellenten Lebensbedingungen für Lachse und Meerforellen. Es bedeutete aber auch, dass Fischer vor einem Angeltag die örtlichen Wettervorhersagen beachten sollten. Der Erfolg beim Angeln ist immer auch abhängig vom Wasserstand, Luftdruck und der Temperatur. In den meisten irischen Flüssen und Seen kommt es zu natürlichen Schwankungen von hohen und niedrigen Wasserständen. Starker Wind im Frühjahr oder Herbst kann das Bootangeln auf größeren Seen für eine kurze Zeit gefährlich machen. Wer auf einem großen See angeln will, sollte deshalb zuvor den Wetterbericht einholen und den Angeltag genau planen.
    Tägliche Wetterberichte strahlen der Radiosender RTE Radio und das Fernsehen aus. Wetterberichte online gibt es z.B. hier für die Republik Irland oder auch hier und hier für Nordirland.

    Angling in County Wexford

    Zugang zu Gewässern und Landordnung

    Der Zugang zu den Gewässern in Irland erfolgt meist über Farmland, und Anglern wird dies von den Bauern auch aus Freundlichkeit erlaubt. Im Zweifelsfall fragen Sie bitte den Bauern, ob Sie über sein Land an das Angelwasser dürfen. In der Regel wird der Bauer nichts dagegen haben. Aber bitte respektieren Sie deren Besitz und machen Sie kein offenes Feuer, hinterlassen Sie keinen Müll und schließen Sie auf den Weiden alle Gatter hinter sich.

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    Sicherheit
    Einige irische Seen sind sehr groß und können bei starkem Wind gefährlich werden. Zudem gibt es Untiefen sowie versteckte Felsen, die auch an ruhigen Angeltagen gefährlich werden können. Wenn Angler Boote benutzen, sollten sie hinterlassen, wo sie in etwa angeln und zu welcher Zeit sie zurückkehren wollen.
    Es ist wichtig, mit diesen Gewässern und ihren Gefahren vertraut zu sein, bevor man sie ohne Hilfe befährt. Ein Angelführer sollte deshalb an den ersten Tagen mit dabei sein. Laut Gesetz muss jeder Angler an Bord eine Schwimmweste tragen. Angler sollten zudem wetterfeste und regendichte Kleidung sowie angepasstes Schuhwerk auch beim Angeln vom Ufer aus tragen.
    Beim Fliegenfischen sind überdies eine Sonnenbrille und ein Hut als Schutz empfehlenswert. Wird im Sommer an Bächen und kleinen Seen geangelt, ist ein Mückenschutzmittel sinnvoll.

    Naturschutz
    In Irland bedarf die Artenvielfalt der Fische in Gewässern unseren Schutz. Für das Überleben des Fischbestandes sind ein sachgerechter Umgang und Pflege unumgänglich. Angler werden gebeten, das Töten wildlebender Fische auf ein angemessenes Maß zu begrenzen und alle anderen Fische schonend vom Haken zu nehmen und wieder ins Wasser zu setzen.

    Regulierungen
    Da es verschiedene Gesetze und Regulierungen gibt, die sich auf unterschiedliche Fische beziehen, informieren Sie sich bitte unter den verschiedenen Rubriken. Dort finden Sie Informationen über die Republik Irland und Nordirland.

    Das irische Komitee für Rekordfische
    Das Irish Specimen Fish Committee veröffentlicht jedes Jahr eine Liste mit besonders guten Fängen und Rekordhechten. Hechtangler können anhand dieser Listen sehen, in welchen Flüssen und Seen im Vorjahr besonders große Hechte gefangen wurden.
    Die Informationen der vergangenen Jahre finden Sie hier.

    Hechtangelorganisation
    In Irland gibt es eine wichtige Organisationen für Hechtangler, die Irish Federation of Pike Angling Clubs (IFPAC). Dabei handelt es sich um ein großes Netz von Hecht-Clubs an den wichtigsten Hechtgewässern. Sie veranstalten regelmäßige Angelwettbewerbe an vielen nationalen Austragungsorten. Dabei handelt es sich zumeist um Wettangeln vom Ufer aus. Aber einige Veranstaltungen finden auch mit Booten auf Seen statt, und darunter sind auch offene Wettbewerbe, die Gastangler willkommen heißen.
    Informationen dazu und zu anderen Veranstaltungen sowie Kontakte innerhalb des Verbands gibt es auf der Website.

    Verbände der Forellenangler
    Zwei größere Organisationen repräsentieren die Forellenangler in Irland: Die Trout Anglers Federation of Ireland (TAFI) ist ein großes Netzwerk mit Vereinen und Einzelmitgliedern. Ihre Ziele sind, das Süßwasserangeln zu bewahren sowie den Angeltourismus und das Jugendangeln zu fördern.
    Die zweite Organisation ist die National Anglers Representative Association (NARA). NARA repräsentiert Hobbyangler und verhandelt mit regionalen und nationalen Behörden über Bestimmungen, Kontrollen, Gewässerordnungen und Regelungen zum Zugang der Gewässer.

    Links zu den staatlichen Fischereibehörden:
    Republik Irland: Inland Fisheries Ireland, informative deutsche Internetseite
    Nordirland: Department of Culture, Arts & Leisure
    Loughs Agency: Die Loughs Agency ist eine grenzübergreifende Organisation, die sich dem Schutz und der Entwicklung der Foyle und Carlingford-Gebiete verschrieben hat. Die Ziele für das Flusssystem und das Seengebiet ist die Entwicklung der Fischerei und der Aquakultur, der Schutz der Binnenfischerei und eine nachhaltige Entwicklung des Meerestourismus.

Hechtangeln im Fluss: Die besten Stellen für den Fangerfolg

Quelle

In nahezu jedem Fluss gibt es Hechte, aber nicht in jedem sind sie leicht zu fangen. Je kleiner und überschaubarer der Fluss und je mehr deutlich erkennbare Einstände und günstige Standplätze, desto leichter sind die Hechte zu finden. In großen für die Schifffahrt ausgebauten Flüssen gibt es oft die größeren Hechte, aber sie sind meistens auch schwieriger aufzuspüren. Mit welchem Erfolgsgeheimnis Du beim Hechtangeln im Fluss zum Erfolg kommst, verraten wir Dir hier.

Wenn Petrijünger ans Hechtangeln denken und wo sie die Räuber fangen können, schießt ihnen sofort ein See durch den Kopf. Sicherlich auch keine schlechte Wahl, denn je nach Größe des Gewässers lassen sich hier Hechte meist leichter ausfindig machen, da die Gewässerfläche begrenzt ist. An großen Flüssen hingegen benötigt man ein Auge für die heißen Standplätze der Fische. Sie bieten Meister Esox viele Standorte, von denen sie auf Jagd gehen oder sich einfach nur zurückziehen. Wir zeigen Euch hier die besten Stellen zum Hechtangeln im Fluss.

Hier sehen ihr die Hecht-Hotspots im Überblick. Grafik: BLINKER

Hier sehen ihr die Hecht-Hotspots im Überblick. Grafik: BLINKER

  1. Erste Anlaufstelle beim Hechtangeln im Fluss

    Beim Hechtangeln im Fluss sind für viele Angler Zuflüsse und Mündungen einer der ersten Anlaufstellen. Sie sind leicht ausfindig zu machen, bringen Frischwasser, Sauerstoff und Nahrung in den Fluss schaffen eine Strömungskante, an der für Friedfische viel Nahrung angeschwemmt wird. Manch ein Einlauf wird für einen Hecht damit zu einem Standort mit einem Service wie ein Schnellimbiss.

    Beim Hechtangeln im Fluss muss man in Mündungsbereichen und Einläufen immer mit Hechten rechnen. Foto: BLINKER

    Beim Hechtangeln im Fluss muss man in Mündungsbereichen und Einläufen immer mit Hechten rechnen. Foto: BLINKER

    1. Ganz gleich, ob ein anderer Fluss, ein Graben oder ein Industrieeinlauf, wo Wasser in einen Fluss einmündet, entsteht ein Hotspot. Solch ein Bereich liefert Nahrung für kleine Friedfische, und damit wird zugleich der Tisch für die Hechte gedeckt. Wenn im Sommer die Schwärme kleiner Brutfische an der Oberfläche ziehen, kann man oft beobachten, wie sie sich auch an Einläufen versammeln. Genauso oft ist dann zu beobachten, wie Raubfische in die Kleinfischschwärme stoßen. Hechte werden sich am Einlauf eher eine Position aussuchen, an der sie nicht gegen die Strömung ankämpfen müssen, aber potenzielle Beutefische gut im Blick haben. Deshalb sollte man solchen ruhigeren Bereichen besondere Beachtung schenken.

  2. In Fluss-Kurven rauben immer Hechte

    Flusskurven haben die Eigenschaft, dass sie nicht nur eine Richtungsänderung des Flusses darstellen, sondern auch Tiefenveränderungen mit sich bringen. Dadurch, dass das heranströmende Wasser abgebremst und umgelenkt wird, entstehen besondere Strömungsverhältnisse, die für einen verstärkten Bodenabtrag sorgen.In Kurven entstehen deshalb Vertiefungen, abfallende Kanten, und oft gibt es in Verbindung mit der Kurve auch eine Verbreiterung des Flusses. Kurven haben also nicht selten mehr Strukturen als oberflächlich sichtbar. In den Strukturen der Kurve sammelt sich die treibende Nahrung der Friedfische, die sich damit ebenfalls einfinden. Und in ihrem Gefolge stellen sich auch die Raubfische ein. Hechte werden sich dabei immer Stellen aussuchen, an denen der Strömungsdruck nicht so stark ist, wo sie also mit geringem Kraftaufwand stehen und ihrer Beute auflauern können. Wer also eim Hechtangeln im Fluss auf Fisch stoßen will, sollte sich unbedingt auch einer Kurve zuwenden und dort seine Köder baden schicken.

  3. In ausgespülten Kurven finden die Räuber Bereiche, in denen sie nur auf Beute zu warten brauchen. Foto: BLINKER

    In ausgespülten Kurven finden die Räuber Bereiche, in denen sie nur auf Beute zu warten brauchen. Foto: BLINKER

  4. Hechte aus den Löchern kitzeln

    Auf der Suche nach den Hechten lohnt es sich immer, Ausschau nach Vertiefungen zu halten. Oft ist der Fluss hinter einer Kurve oder in Bereichen mit weicherem Sediment tiefer ausgespült. Dadurch entstehen Löcher, über die das Wasser so hinwegströmt, dass der Fisch am Grund im Strömungsschatten lauern kann. Manchmal hat ein Fluss regelrechte Hechtlöcher, in denen mehr als nur ein Hecht auf der Lauer liegt. In kleineren, überwiegend flachen Flüssen erkennt man Löcher oft leicht daran, dass das Wasser an diesen tieferen Stellen dunkler ist. Auf größeren Flüssen gibt es meist keine äußeren Erkennungsmerkmale. Dort kann man die Löcher nur als Bootsangler mit einem Echolot finden.

    Eine Vertiefung des Flussbodens ermöglicht dem Hecht tief im Strömungsschatten zu stehen. Foto: BLINKER

    Eine Vertiefung des Flussbodens ermöglicht dem Hecht tief im Strömungsschatten zu stehen. Foto: BLINKER

  5. Hechtangeln im Fluss – Die Suche nach der grünen Hölle

    An kleineren, unverbauten Flüssen findet man oft noch Abschnitte mit natürlicher Vegetation. Zwischen ins Wasser ragenden Büschen, vor Schilfkanten und unter Seerosenblättern finden Hechte Schutz und können sich unbemerkt auf die Lauer legen. Praktisch für die Räuber ist, dass genau diese Vegetationsbereiche auch Anziehungspunkte für ihre Beutefische sind. Sie brauchen dort eigentlich nur zu warten, bis ihnen kleine, unvorsichtige Fische vors Maul schwimmen.

    Hechte leiben die Deckung: Wasserpflanzen wie Kraut sind ausgezeichnete Hechtstellen. Foto: BLINKER

    Hechte leiben die Deckung: Wasserpflanzen wie Kraut sind ausgezeichnete Hechtstellen. Foto: BLINKER

  6. In Altarmen lauern die großen Hechte

    Besonders reich an Vegetation sind stets die Altarme eines Flusses. Dabei haben Altarme noch einen viel größeren Vorzug: Sie bilden stehende Gewässer, die unmittelbar mit dem Fluss in Verbindung stehen. Die Fische können sich also jederzeit aus der Strömung ins ruhige Wasser zurückziehen. Oft ist das zugleich auch wärmeres Wasser mit mehr Nährstoffen. Gleich am Eingang zum Altarm wird es interessant. Denn hier können die Hechte jeden Fisch aus dem Fluss abpassen, der mal seine Nase ins ruhige Wasser stecken will. Aber auch der gesamte weitere Verlauf eines Altwassers kann viele gute Stellen bieten. Wie am Fluss selbst hält man Ausschau nach allen Strukturen, die einem Räuber einen Einstand bieten können, von dem aus er Beute attackieren kann.

    Ein Altarm mit Verbindung zum Fluss ist an allen Stellen hechtverdächtig. Foto: BLINKER

    Ein Altarm mit Verbindung zum Fluss ist an allen Stellen hechtverdächtig. Foto: BLINKER

  7. Hechtstau an Wehren

    Bauliche Veränderungen am Fluss wie Wehre oder Schleusen üben unwahrscheinliche Anziehungskraft auf Fische aus. Zum einen sammeln sie sich dort ganz selbstverständlich, weil diese Bauten eine Sackgasse bilden. Wenn die Fische ziehen, dann kommen sie an der Stelle nicht mehr weiter und sammeln sich dort zwangsläufig. Wehre ziehen die Fische aber auch dadurch an, dass sie für einen höheren Sauerstoffgehalt im Wasser sorgen, was gerade in den warmen Monaten sehr willkommen ist. Strudel und Verwirbelungen des Wassers führen aber auch kleine Nahrungspartikel zusammen, die ein gutes Futterangebot für Kleinfische darstellen. An Wehren und Schleusen entstehen Strömungskanten mit ruhigem Wasser. Unterhalb des Wehres beruhigt sich das Wasser nach dem schäumenden, turbulenten Bereich unmittelbar unterhalb des Wehres. Diese Stellen, an denen es ruhiger wird, sind prädestiniert für lauernde Raubfische. Und genau dort gilt es schließlich auch, dem Hecht den Köder zu servieren.

    Hier sprudelt das sauerstoffreiche Wasser. Das zieht Kleinfische und mit ihnen die Hechte an. Foto: BLINKER/Wilde

    Hier sprudelt das sauerstoffreiche Wasser. Das zieht Kleinfische und mit ihnen die Hechte an. Foto: BLINKER/Wilde

  8. Buhnenfelder bringen zuverlässig Hechte

    Große Flüsse wie Elbe und Rhein sind eigentlich eher bekannt für ihre Zander, die bevorzugt von den Buhnenköpfen aus gefangen werden. Natürlich gibt es in all den großen Flüssen auch Hecht. Und ab und zu gehen sie den Zanderanglern auch überraschend an den Haken. Auch die Hechte jagen schließlich zwischen den Buhnen. Wenn man sie gezielt fangen will, sollte man eines bedenken: Hechte mögen keine starke Strömung, und wenn sie sich in einem Flussabschnitt aufhalten, dann sind sie dort an den ruhigsten Stellen zu finden. Hechte stehen kaum in der Strömung vor den Buhnenköpfen, sie liegen eher in den Buhnenfeldern auf der Lauer. Dort müssen sie nicht gegen die Strömung ankämpfen, und es verschlägt ihnen auch da immer wieder ein paar Fischchen vors Maul. In einer Reihe von Buhnen, sei es auf gerader Strecke oder in einer Flusskurve, herrscht immer am meisten Druck auf die stromauf gelegenen Buhnen. Flussab wird das Wasser ruhiger, weil die ersten Buhnen Wasserdruck abgefangen haben. Wer die Hechte sucht, sollte deshalb eher die flussabwärts gelegenen Buhnen abfischen.

    Buhnen bieten Schutz und Nahrung. Hechte bevorzugen die „hinteren“ Buhnen mit wenig Strömungsdruck. Foto: BLINKER

    Buhnen bieten Schutz und Nahrung. Hechte bevorzugen die „hinteren“ Buhnen mit wenig Strömungsdruck. Foto: BLINKER

  9. Fahrrinnen sind Hecht-Autobahnen

    Eine lange heiße Fangzone in nahezu allen großen Flüssen bildet die abfallende Kante zur Fahrrinne für die Schifffahrt. An dieser Kante können die Raubfische lauern und sich von unten kommend unvorsichtige Fischchen greifen, die sich vom flachen zum tiefen Wasser bewegen. An den Flüssen sind die Fahrrinnen in der Regeln durch Bojen markiert. Sie lassen sich eigentlich nur vom Boot aus gut beangeln. Dabei sollte das Boot auf jeden Fall mit einem Echolot ausgestattet sein, damit man die Kante zielsicher abfischen kann.

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Angeln in Randers

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Die Gudenaa und Randers Fjord bieten fantastische und sehr varierte Angelmöglichkeiten. Genau bei dem Übergang von der Gudenaa bis zum salzigen Fjordwasser gibt es eine Menge verschiedener Fischarten, die man angeln kann. Die Gudenaa ist zu einem der 10 besten Angelgewässer Europas gekürt worden. Der lange Übergang von Süßwasser zu Salzwasser sorgt für optimale Lebensverhältnisse für die vielen Arten, die hier anzutreffen sind: Lachs, Meerforelle, Sander, Hecht, Barsch, Friedfisch, Meeräsche, Plattfisch und viele andere.

Es gibt viele Angelplätze zwischen den grünen Binsen entlang der Gudenaa und entlang Randers Fjord. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, eine Jolle zu mieten, besonders auf Randers Fjord, und Sie werden viele angelfreundlichen Übernachtungsmöglichkeiten finden können.

Angeln in der Gudenaa
Die Gudenaa ist zu einem der 10 besten Lachsgewässer Europas gekürt worden. Es ist ein großes Vergnügen, mit der Spinnrute entlang der Au zu gehen, um die Plätze zu finden, wo die Fische stecken! In dem Gudenaa-System gibt es nicht nur die berühmten Lachse und Meerforellen. Es gibt feine Bestände von beispielsweise Sander, Hecht und Barsch.

Die Gudenaa bei Langå
Die Strecke zwischen den beiden Eisenbahnbrücken in Langå ist einer der populärsten Angelplätze in der Gudenaa. Hier halten die Meerforellen an, bevor sie sich zu ihrem Laichplatz in der Lilleaa bewegen. Das betrifft mehr als die Hälfte der Meerforellen in der Gudenaa, und gerade hier trifft man deswegen nicht nur viele Fische, sondern auch sehr viele Angler.

Die Gudenaa bei Frisenvold
Ein zweiter guter Angelplatz ist Jernbanesvinget, wo im Laufe der Saison viele Fische gelandet werden – genauso viele wie bei den Husmandsbrinker weiter stromabwärts. Schon 1443 befand sich hier ein Lachswehr. In der Au findet man immer noch Reste der alten Pfahlreihen, die heute gute Standplätze für die Aufgangsfische bilden.

Die Gudenaa bei Svenstrup
Bei den beiden Schwenkungen in der Nähe von Svenstrup hat man in den vergangenen Jahren viele „Grönländer“ fangen können, d.h. blanke, nicht geschlechtsreife Meerforellen von Mindestmaß. Von Svenstrup stromabwärts nimmt der Strom ab, und die Gudenaa verwandelt sich in einen Fluss – übrigens den einzigen Fluss Dänemarks.

Die Gudenaa bei Fladbro
Bei Fladbro läuft die Nørreaa in die Gudenaa. Wo die beiden Auen sich begegnen, gibt es gute Standplätze für Fische. Hier geht es am öftesten um Hecht, Barsch oder Sander – öfter als Lachs und Meerforelle, die hier nur auf der Durchreise sind. Bei der Autobahnbrücke wird ziemlich viel geangelt, und auch hier werden vor allem Hecht, Barsch und Sander gefangen.

Die Gudenaa bei Randers
Im Winter werden oft viele blanke „Grönländer“ in der Innenstadt gefangen. Angeln kann man bei Justesens Plæne in der Nähe von Randers Regnskov – oder im Hafen, wo man nicht nur Meerforellen, sondern auch sowohl Barsch als Sander fangen kann.

Angeln im Randers Fjord
Randers Fjord ist ein außergewöhnliches und spannendes Angelgewässer. Der Fjord ist nämlich sehr lang und schmal, und hier findet man fast alle dänischen Fischarten – sowohl Süßwasser- als Salzwasserarten.

Das hängt mit dem Verlauf des Fjords zusammen – von der süßen Gudenaa im inneren Verlauf bis zum salzen Kattegat bei der Mündung. Eigentlich wird Randers Fjord in der Realität erst ein richtiger Fjord bei Grund Fjord. Bis dahin soll man eher den Fjord als eine Verlängerung der Gudenaa betrachten – mit reinem Süßwasser und lauter Süßwasserfischen.

Die Kanalinsel und Voer Fähranleger
Unmittelbar nördlich von Mellerup auf der Ostseite des Fjords befindet sich die Kanalinsel. Hinter der Kanalinsel befindet sich die ausgegrabene Fahrrinne für den schweren Schiffsverkehr des Fjords. Vor der Insel gibt es ein großes kupiertes Gebiet mit wechselnden Muschelbänken, die viele Fische anlocken – Flunder, Barsch und Meerforellen. Nicht zuletzt in den stromgeschützten Gebieten nördlich und südlich der langen und schmalen Insel gibt es viele Fische.

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Fischköppe im Größenwahn: Hechtangeln mit großen Ködern

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Beim Hechtangeln mit großen Ködern geriet Fischkopp Robin und sein Freund in einen regelrechten Größenwahn, als sie in ihrem Vereinsgewässer in Kontakt mit ihrem Zielfisch kamen. Nicht lang schnacken und ran an die Hechte!

Am Morgen überlegten mein Angelkollege Robert und ich (Robin) noch, ob es sich überhaupt lohnen würde mit dem Bott auf den See zu fahren, denn es war den ganzen Tag echtes norddeutsches Schietwetter angesagt. Schließlich fassten wir den Entschluss, dass Boot auf den Anhänger zu laden und an den See zu fahren. Kaum waren wir dort angekommen, fing das Wetter an sich aufzuklaren und wir hofften auf einen fischreichen Tag. Nachdem wir das Boot, dieses Mal mit Echolot, beladen und startklar gemacht haben, ging es auch schon rauf auf den See. Auf den Plan stand Hechtangeln mit großen Ködern. Wir ließen uns überraschen, ob dieser auch aufgehen würde.

Die ersten Kontakte beim Hechtangeln mit großen Ködern

Dort fiel uns als erstes die noch recht hohe Wassertemperatur, die trotz der letzten frostigen Tage mit Minusgraden, noch bei 10 Grad Celsius lag. Daher entschieden wir uns, es Ufernah auf die Räuber zu probieren. Schon nach wenigen Würfen wussten wir, dass sich unsere Entscheidung als richtig erwies. Denn Robert bekam den ersten Fischkontakt, doch leider blieb der Fisch nicht hängen. Wenige Sekunden später das nächste Zucken, der Anhieb saß und die Rute war krumm. Zunächst machte der Gegner am anderen Ende erstmal keine Anstalten sich zu zeigen, sondern bockte dicht über dem Grund. Schnell war uns beiden klar, dass wir es mit einem besseren Fisch zu tun hatten. Nach kurzer Zeit zeigte sich dieser dann auch und Robert bugsierte den schönen Hecht sicher in den Kescher. Die Freude war groß, endlich der erhoffte 80er und das schon bei unserer zweiten Ausfahrt mit dem Boot, dazu war dies noch der größte Hecht, den Robert bisher in dem See fangen konnte.

Der Lunker City Shaker blockte die Hechte aus der Reserve.

Der Lunker City Shaker blockte die Hechte aus der Reserve. Foto: Fischköppe

Nach diesem Erlebnis waren wir voll motiviert und angelten hochkonzentriert weiter. Nur kurze Zeit später wieder ein Biss, doch dieser Hecht verabschiedete sich nach wenigen Schlägen in seine verdiente Freiheit. Als wir dann an einem Schilffeld vorbei trieben bekam ich meinen ersten Biss und nach zwei kurzen Anfassern hing der Fisch dann auch. Nach einem kurzen, spritzigen Drill staunte ich nicht schlecht: Ein schöner 55er Hecht, der meinen großen Gummifisch vollkommen inhaliert hatte! So schnell kann es gehen dachten wir, nachdem wir nicht Mal zwei Stunden auf dem Wasser waren und schon zwei Fische fangen konnten!

Flaute am Abend
Gegen Nachmittag trafen wir dann noch einen Angelkollegen, der bereits seit dem frühen Morgen auf dem Wasser war und der nur einen ausgestiegen Hecht verzeichnen konnte. Wir fachsimpelten ein wenig über die Köder, die uns zum Fisch gebracht haben und ruderten dann weiter. Leider hatte sich zwischenzeitlich das angekündigte Schietwetter in einen strahlend blauen Himmel gewandelt und der vorher noch leicht vorhandene Wind flaute komplett ab. Und wie jeder Hechtangler weiß, sind das schwierige Bedingungen. Wir probierten es weiter und fuhren sämtliche vielversprechenden Spots an, doch nirgendwo ließ sich mehr ein Hecht zum Anbeißen verlocken. Daraufhin beschlossen wir den Tag zu beenden und fuhren in einem wunderschönen Sonnenuntergang in Richtung Auto zurück. Alles in allem auf jeden Fall ein sehr schöner Angeltag, der zwei schöne Fische mit sich brachte und natürlich auch sehr viel Spaß.

Die tolle Atmosphäre beim Hechtangeln mit großen Ködern am Abend rundete den Angeltag ab.

Die tolle Atmosphäre am Abend rundete den Angeltag ab. Foto: Screenshot/Fischköppe

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Angelplatz für Rollifahrer in Wester-Ohrstedt

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Bislang war es für Rollifahrer schwierig anden Seen der Forellenanlage Wester-Ohrstedt zu angeln. Nun hat Betreiber Daniel Leushacke mit Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern Rollifahrern eine Extra-Plattform gebaut.

Rollifahrer haben es an vielen Forellenseen schwer. Oft sind die Ufer steil oder die Wege zu den Angelstellen so schlecht, dass ihnen der Zugang zum Gewässer verwehrt bleibt. Jetzt hat Daniel Leushacke, der Betreiber der Forellenanlage Wester-Ohrstedt Rollifahrern den Weg geebnet. Für sie wurde eine eigene Plattform an See 2 gebaut. Zusammen mit einigen Tremarella-Anglern am See, die das Holz schleppten, baute Daniel mit tatkräftiger Unterstützung von Patrick Hansen aus Treia den Angelplatz für Rollifahrer aus. Finanziell wurden die Beiden von Gerätehändler Jörg Ovens aus Husum unterstützt.

Blick auf die Plattform für Rollifahrer vom gegenüberliegenden Ufer. www.forellenhof-w-o.de

 

Angedacht ist ferner, dass Rollifahrer nicht mehr den gesamten Weg um den oberen See nehmen müssen, sondern nur 50 Meter von der Plattform entfernt das Gelände der Anlage betreten können. Auch die Wege sollen noch rollstuhlgerecht ausgebaut werden.

Auf der neuen Plattform können Rollifahrer nach Herzenslust dicke Forellen fangen. www.forellenhof-w-o.de

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Karpfen in letzter Sekunde

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Schwer zu heben hatte Successful Baits-Teamangler Christoph Mühl, der vor wenigen Tagen diesen großen Karpfen überlisten konnte.

Christoph konnte sich auf seine Erfahrung verlassen und kennt die Vorgehensweise für den Fang großer Frühjahrsfische. „Ich besuche die Gewässer regelmäßig und schaue mir die Gegebenheiten genau an. Dabei versuche ich die Fische zu lokalisieren. Dort wo sie stehen, kann man sie mit gutem schnelllöslichem Futter und kleinen Fallen überlisten.“

Nervenaufreibender Drill mit Schuppenkarpfen

Doch auch die besten Beobachtungen und der erfolgversprechendste Platz helfen nicht, wenn die Fische keine Nahrung aufnehmen wollen, das musste auch Christoph am eigenen Leib verspüren. „Meine Windapp prophezeite mir konstanten Nordwest-Wind mit Windböen von 19 km/h. Eigentlich beste Bedingungen für einen Fisch. Christoph entschied sich dafür, einen Platz am windzugewandten Ufer zu beziehen. Seine Stelle präparierte Christoph mit wenigen 18 mm Boilies und einigen seiner selbstgerollten Ködern. Zu den Boilies kam zusätzlich ein Partikelmix aus Tigernüssen, Weizen und Mais hinzu. Ich pakte unsere neuen Hanfpellets in Hanföl und fütterte diese ebenfalls auf meinem Platz. Trotz optimaler Vorbereitung vergingen Tage und Nächte ohne einen einzigen Biss. Meine Bissanzeiger schienen zu verstummen und ließen mich an meiner Taktik zweifeln. Gefrustet beschloss ich einzupacken. Als ich so gut wie alles weggepackt hatte, biss in letzter Sekunde doch ein Fisch. Schon im Drill merkte ich, dass der Fisch groß sein musste.“, erklärt Christoph. Nach einem nervenaufreibendem Drill, schöpfte er einen dicken Schuppenkarpfen ab. Ein Traumergebnis, das Christophs erfolglose Zeit schnell in Vergessenheit geraten lässt.

Christoph Muehl mit seinem dicken Schuppenkarpfen. Foto: SB

Christoph Muehl mit seinem dicken Schuppenkarpfen. Foto: SB

Video-Tipp: Karpfenangeln mit Mais und Boilies

Christoph Muehl mit seinem dicken Schuppenkarpfen. Foto: SB

Big Cash Trout Cup 2017: Forellen-Event geht in die zweite Runde

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Der Big Cash Trout Cup 2017 von TFT am dänischen Storkesøen war im letzten Jahr ein voller Erfolg. Deshalb geht dieses Event in diesem Jahr in die nächste Runde.

Am 23. April startet an den Storkesøen in Ribe das Forellenangeln um den 2. Big Cash Trout Cup 2017. Durch frühzeitige Anmeldungen sichert Ihr Euch bei demBig Cash Cup bis zum 9. April 2017 einen Platz. Die Storesøen im dänischen Ribe haben einen guten Ruf bei Forellenanglern. Der wird mit dem von TFT veranstalteten 2. Big Cash Trout Cup noch besser. Auf die Angler wartet folgender Besatz:
ein Besatz von 800 Kilo Forellen
500 Kilo sind Forellen zwischen 1000 und 2000 Gramm.

Dazu kommen aber noch 300 Kilo Lachsforellen in Gewichten zwischen 6 und 11 Kilo.
Insgesamt warten Geldpreise von 4500 Euro darauf, von Euch mitgenommen zu werden. Dafür werden die Fänger der schwersten drei Forellen mit 1000, 750 und 500 Euro Preisgeld belohnt. Auch die drei Fänger der meisten Forellen erhalten Preisgelder in gleicher Höhe. Außerdem winken zwanzig hochwertige Sachpreise der Sponsoren FTM, Tubertini, Berkley, SAGIP und Angellsport Moritz Nord auf die Teilnehmer.
Big Cash Trout Cup 2017 die Teilnahmebedingungen

Solche fetten Lachsforellen sind auch dieses Jahr beim Big Cash Trout Cup 2017 von TFT wieder zu fangen. Foto: A. Pawlitzki

Vor Beginn des Big Cash Trout Cup 2017 werden um 7 Uhr die Angelplätze verlost. Der Cup selbst startet um 9 Uhr und endet 16 Uhr. Während des Events wechselt jeder Teilnehmer 12 Mal seinen Angelplatz am See. Die Dauer für das Angeln am Platz beträgt nur 20 Minuten. Im Wettkampf darf nur mit einer Handangel gefischt werden. Jedoch dürfen Ersatzruten mitgeführt werden und bei Bedarf gegen die eingesetzte ausgetauscht werden. Folgende Köder dürfen verwendet werden:
Lebendköder: weiße Bienenmaden, Tau-, Mist und Laubwurm.
Teigsorten: Es sind alle handelsüblichen Teigsorten erlaubt.
Kunstköder: Gummiköder mit Einzelhaken sind erlaubt.

Die Teilnehmerzahl an diesem Event ist auf 100 Angler beschränkt, dass Startgeld beträgt 100 Euro. Anmeldungen vor Ort in Ribe oder per Überweisung von 100 Euro auf das Konto der Anlage Storkesøen bei der Jyske Bank, IBAN: DK 8750930004104113, SWIFT BIC: JYBADKKK. Bei der Überweisung bitte Namen, Telefonnummer, E-Mail und als Betreff den „Big Cash Cup“ angeben. Nach Kontoeingang bekommt man eine Bestätigung. Weitere Fragen zur Veranstaltung und zu Übernachtungsmöglichkeiten beantwortet das Team Ribe unter der Telefonnummer 0045-75410411

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Angeln im Edersee: Kapitale an jeder Ecke

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Das Angeln im Edersee in Hessen ist sehr vielseitig und anspruchsvoll. In jedem der vielen Sportboothäfen und an jeder Steganlage kann ein Kapitaler lauern. Wer die Räuber fangen möchte, darf bei den Methoden nicht zu festgelegt sein.

Beim Angeln im Edersee weiß man nie, was einem beim Raubfischangeln an den Haken geht. Foto: BLINKER/Archiv

Beim Angeln im Edersee weiß man nie, was einem beim Raubfischangeln an den Haken geht. Foto: BLINKER/Archiv

Mit einer Länge von 27 Kilometer und einem Stauinhalt von 223 Millionen Kubikmetern bei Vollstau kann man die Edertalsperre wirklich groß und mächtig nennen. Ihre schiere Größe macht es das Angeln im Edersee dafür aber nicht immer leicht, die Barsche zu finden. Aber je nach Jahreszeit haben sie auch hier ihre bevorzugten Plätze. So jagen sie zwischen März und Juni an folgenden Plätzen:

  • den Herzhauser Brücken vor Bringhausen und Rehbach
  • sowie in den flachen Bereichen der Waldecker Bucht.
  • Das Fürstental, die Banfe sowie Bringhausen und Rehbach sind auch im Sommer immer einen Versuch wert.

Als Köder kommen meist kleinere Gummifische zum Einsatz. Aber auch schlanke bis zu 10 Zentimeter lange Blinker, 3er bis 5er Spinner und Wobbler reizen die Barsche zum Biss. Ab dem Sommer werden meist die dickeren Exemplare beim Angeln vom Boot aus gefangen.

Niedrigwasser im Edersee. Foto: BLINKER/D. Schröder

Niedrigwasser im Edersee. Foto: BLINKER/D. Schröder

Im Herbst, wenn der Wasserstand abgesenkt wird, ist auch an der Edersee Hochsaison auf Barsch, wobei besonders das Angeln vom Boot zu empfehlen ist. Boote können am See gemietet werden. Bekannte Fangplätze sind zu dieser Zeit:

  • die Hopfenberge (hier werden aber auch Hechte und Zander gefangen)
  • der Weiße Stein
  • der Bereich vor dem Ederseemodell am Ende der Niederwerber Bucht
  • der Bereich vor der Staumauer.

Kleine, tote Rotaugen oder Barsche, welche an der Posenangel oder am Fireball angeboten werden, können dort so manchen dicken Fisch aus der Reserve locken.

Natürlich angeln im Edersee

Man sollte Naturköder wie Würmer und verschiedene Kunstköder im Gepäck haben und sein Glück im Edersee auch mal mit der Dropshot-Montage oder dem Wacky-Rig versuchen. Denn oft sind die Barsche launisch und wollen einen bestimmten Köder. Wer sich auf eine bestimmte Strategie versteift hat, wird sich unter Umständen mit einem schlechten Fangergebnis zufrieden geben müssen. Neben den großen Barschen lockt der Edersee aber auch mit kapitalen Hechten. Was an anderen großen Seen und Talsperren klappt, funktioniert auch am Edersee.

Kapitale Barsche aus dem Edersee. Foto: BLINKER/Archiv

Kapitale Barsche aus dem Edersee. Foto: BLINKER/Archiv

Wer an die großen Hechte ran will, muss schleppen. Und zwar mit Kunstködern wie Wobblern oder Köderfischen am System. Tipp: Die Barsche am Edersee sind ziemlich ausgebufft. Oft kann man mit einem Köder einen Räuber aus dem Schwarm picken. Dann ist erst einmal Sendepause. Wer trotzdem weiter fangen will, muss den Köder wechseln. So lässt sich doch noch ein Räuber zum Biss verleiten.

Der Edersee beherbergt kapitale Hechte. Aber man muss Sie suchen. BLINKER/Archiv

Der Edersee beherbergt kapitale Hechte. Aber man muss Sie suchen. Foto: BLINKER/Archiv

Erlaubnisscheine für das Angeln im Edersee (stand 2014)

  • 2-Tageskarten (15 Euro)
  • Wochenkarten (35 Euro)
  • Saisonscheine (110 Euro)
  • Jahreskarten (150 Euro)

gibt es bei verschiedenen Ausgabestellen, u.a. bei Angelshop Gerlach, Uferstraße 28, 34513 Waldeck-Nieder-Werbe, Tel. 05634-97960.

Angelurlaub Norwegen: Ferienhaus am Fedafjord bei Hidra

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Wer im Angelurlaub in Norwegen nicht auf Komfort und Entspannung verzichten möchte, der sollte sich unbedingt das Ferienhaus am Fedafjord bei Hidra ansehen. Hier wartet auf Angler ein luxuriöses „Bootshaus“ mit moderner Einrichtung und tollen Fangaussichten.

Das Ferienhaus am Fedafjord liegt direkt am Wasser und bietet eine traumhafte Aussicht aufs Meer. Foto: Borks

Das Ferienhaus am Fedafjord liegt direkt am Wasser und bietet eine traumhafte Aussicht aufs Meer. Foto: Borks

Wer sich schon immer mal einen außergewöhnlichen Angelurlaub in Norwegen gönnen wollte, der bekommt mit dem Ferienhaus am Fedafjord bei Hidra von Borks genau das Richtige geboten. Dieses zweistöckige Haus ist nicht einfach nur ein Ferienhaus, sondern ein „Bootshaus“ der Luxusklasse. Es befindet sich nur circa 1,5 Autostunden westlich der Küstenstadt Kristiansand bei Flekkefjord in einer ruhigen, idyllischen Lage an einer Fjordbucht des Fedafjordes. Vom Haus aus gelangt man direkt unter dem Wohnbereich in die Bootsgarage zum 50-PS-4-Takt-Motorboot. Mit diesem fahrbaren Untersatz geht es dann direkt auf den fischreichen Fjord oder bei gutem Wetter bis auf das offene Meer. Dort warten dann Dorsch, Seelachs, Pollack und Co. als fette Beute und werden an den Ruten für ordentlich Drillspaß und anschließend für eine leckere Mahlzeit sorgen.

Direkt unter dem Wohnbereich befindet sich die Bootsgarage mit dem 50-PS-4-Takt-Motorboot. Foto: Borks

Direkt unter dem Wohnbereich befindet sich die Bootsgarage mit dem 50-PS-4-Takt-Motorboot. Foto: Borks

Ferienhaus am Fedafjord: Wohlfühlen mit allen Annehmlichkeiten

Das Ferienhaus am Fedafjord ist sehr modern und hochwertig eingerichtet. Auf 98 Quadratmetern, die auf zwei Etagen verteilt sind, kann man nach einem Angeltag wunderbar auf der gemütlichen Terrasse oder in der Sauna entspannen und die Erlebnisse Revue passieren lassen. Der frisch gefangene Fisch kann entweder in der vollausgestatteten Küche oder auf dem Grill zubereitet werden. Natürlich befinden sich auch ein Filetierplatz sowie eine große Tiefkühltruhe im Haus. So kann der Fang direkt verarbeitet und gelagert werden. Außerdem ist das Haus mit folgenden Annehmlichkeiten ausgestattet:

  • zwei Bäder mit Dusche und WC
  • zum Teil mit Fußbodenheizung
  • Spülmaschine
  • Waschmaschine
  • offener Kamin
  • E-Heizung
  • Stereoanlage und SAT-TV
  • kostenloser Internetzugang
  • Gartenmöbel
  • Grill
  • Parken am Haus
  • Einkaufsmöglichkeit nur 300 Meter entfernt
  • Endreinigung inklusive

Das Ferienhaus liegt in einer traumhaften Lage, umschlossen von beeindruckenden Felsformationen. Foto: Borks

Das Ferienhaus liegt in einer traumhaften Lage, umschlossen von beeindruckenden Felsformationen. Foto: Borks

Wer sich also gerne mal einen besonderen Angelurlaub gönnen möchte, liegt mit dem Ferienhaus am Fedafjord genau richtig. Egal ob mit den Angelfreunden oder der Familie – hier kann man sich so richtig wohl fühlen. Und wenn man mal nicht Angeln möchte, hat man auch zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten. In direkter Nähe zum Haus befinden sich ein Sandstrand und viele Badebuchten. Weitere tolle Sehenswürdigkeiten sind zum Beispiel der Nordseeweg, Kristiansand, Setesdal, Mandal, Südkap und das Badeland Lyngdal. Hier bleiben also keine Wünsche offen – und das zu einem fairen Preis. Der Buchungscode für das Ferienhaus ist: 200-1. Eine Empfehlung für die Anreise mit der Fähre ist die Verbindung Hirtshals – Kristiansand.

Saisonzeiten Preise pro Woche
01.01. 2017 – 04.03. 2017 833 €
04.03. 2017 – 06.05. 2017 833 €
06.05. 2017 – 24.06. 2017 966 €
24.06. 2017 – 22.07. 2017 1267 €
22.07. 2017 – 12.08. 2017 1281 €
12.08. 2017 – 19.08. 2017 1267 €
19.08. 2017 – 02.09. 2017 966 €
02.09. 2017 – 11.11. 2017 833 €
11.11. 2017 – 01.01. 2018 833 €

Kontakt & Buchung:

BORKS Ferienhäuser GmbH
Osterfelder Straße 9a
46236 Bottrop
Telefon: 0 20 41 / 77 83 56
Telefax: 0 20 41 / 77 83 58
Email: info@borks.de
Web: www.borks.de

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Groß, größer, Korda

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In dieser noch jungen Saison überschlagen sich die Großfischmeldungen aus dem Team Korda schon wieder!

Die bisherige Krönung: Die Meldung von einem 33,6 Kilo schweren Schuppenkarpfen, gefangen von Andreas Hetzmannseder in einem öffentlichen Baggersee in Österreich. Andi fiel bereits in der vergangenen Saison mit seinen Großkarpfenfängen im zeitigen Frühjahr auf. Schon bis Ende März hatte er Schuppis mit 25 und 27 Kilo im Fangbuch! Seine Taktik: Aktives Angeln, Fische suchen und anwerfen, gute Bedingungen ausnutzen. Den gewaltigen Schuppi, der zugleich Andis PB ist, fiel auf einen in Squid Goo gesoakten Mainline Peaches & Cream Pop Up am Chod Rig herein.

Bild: Korda
Bild: Korda

Weiter geht es mit Michael Friedmann. An einem dünn besetzten Waldsee in Österreich erlebte er eine Serie, wie es sie dort bisher noch nie gab: Sechs Karpfen über 30 Pfund an einem Vormittag! Darunter ein Schuppenkarpfen von knapp 22 Kilo und ein makelloser Traumschuppi von 25,1 Kilo! Alle Fische bissen auf Mainline Banoffee Wafter am IQ D-Rig, normale Banoffee Boilies aus der Tüte dienten als Beifutter.

Im hohen Norden Deutschlands beendet Korda-Supporter Tammo Schiller eine schwierige Phase mit einem herrlichen Spiegler von 23,3 Kilo. Er fing den Fisch auf 250 Meter Distanz vor Holz und setzte darum auf geflochtene Subbraid mit XT Snagleader und einen stabilen 4er Kurv Shank XX-Haken.

Bild: Korda
Bild: Korda

Johannes Braith aus Österreich kommt kaum noch ans Wasser, da er sich selbstständig gemacht hat. Doch sein erster Fisch 2017 ist auch gleich ein echter Paukenschlag: Der 25 Kilo schwere Spiegler biss auf einen Mainline Peaches & Cream Wafter.

Eine krasse Serie erlebte Daniel Brünkmans am Lac de Villedon in Frankreich. Zusammen mit zwei Freunden fing er ganze 70 Karpfen in einer Woche. Der Bärenanteil und mit sieben Fischen über 20 Kilo die meisten Großen gingen auf Daniels Kappe. Am sogenannten Big Fish Thursday erlebte Daniel sogar einen Hattrick mit drei Fischen über 22 Kilo, der größte 26,5 Kilo. Er setzte auf sein geliebtes IQ D-Rig und Mainline Peaches & Cream Wafter, die er zuvor über Monate in Goo präparierte. Banoffee und Peaches & Cream Boilies stellten das Beifutter dar. Daniel angelte sehr strategisch, versuchte den Druck gering zu halten und warf, statt rauszufahren. Seine taktisch kluge Vorgehensweise wurde belohnt!

-pm-

Der beste Platz zum Fischen

Wo sich gut fischen lässt, lässt sich auch gut grillen: Nina und Adrian bauen sich eine kleine Hütte samt Feuerstelle am anderen Ende der Insel.

Hausbau am besten Fischfangplatz: Nina bedeckt das Grundgerüst des neuen Unterschlupfs mit frischen Palmwedeln und verknotet alles gut.Hoffmann, 

Hausbau am besten Fischfangplatz: Nina bedeckt das Grundgerüst des neuen Unterschlupfs mit frischen Palmwedeln und verknotet alles gut.

Hausbau am besten Fischfangplatz: Nina bedeckt das Grundgerüst des neuen Unterschlupfs mit frischen Palmwedeln und verknotet alles gut.

Tonga. Es liegt mal wieder eine Portion Arbeit vor uns, aber das Vorhaben lohnt sich. Dicke, drei Meter hohe Astgabeln habe ich bereits aus dem Busch herangeschleppt, und eine Ansammlung junger Kokosnusspalmen, wo ich später Palmwedel abschlagen werde, ist auch gefunden. Wir bauen uns eine Hütte am anderen Ende unserer Insel – nach Vorbild eines tongaischen „Fale“. Eine Art Sommerresidenz. Das hatten wir schon monatelang vor, aber immer wieder vertagt.

Mit einer schweren Metallstange stoßen wir zunächst Löcher in die sandige Erde, damit die hohen Astgabeln einen guten Stand haben und nicht vom ersten Wind umgeblasen werden. Obenauf kommen gerade gewachsene Querhölzer, die wir zusätzlich mit Winden von Schlingpflanzen festbinden. Zum Schluss wird alles mit ineinander verflochtenen Palmwedeln bedacht, damit wir vor Regen geschützt sind.

Das ganze Projekt, dessen Sinn sich nicht gleich jedem erschließen mag, hat für uns einen nützlichen Hintergrund: An dieser Stelle der Insel, an der breiten Sandspitze im Südosten, verbringen wir immer öfter Tage und Nächte. Es geht hier immer eine kühle Brise, und es ist definitiv der beste Platz zum Fischen. Da ich vorwiegend bei Dämmerung auf die Jagd gehe, bietet es sich an, die Fische gleich vor Ort auszunehmen und zu grillen. Meist ist es nämlich schon dunkel. Und mit der Taschenlampe den Kilometer zurück ans andere Ende, wo unser eigentliches Heim steht, ist uns fast schon – ein Luxusproblem – zu lästig.

Um einen geeigneten, beständigen Grill zu bauen, haben wir Backsteine und etwas Wellblech (was Einheimische statt Alufolie verwenden) an unseren Lieblingsstrand geschleppt, das Feuerholz decken wir mit einer Plane ab, die an den Ecken mit Steinen beschwert werden. Fertig!

Hat man den besten Platz zum Fischen einmal gefunden, läuft es im wahrsten Sinne des Wortes wie am Schnürchen. Tief muss es sein und strömungsreich, und ein Fischfilet nach dem anderen hüpft mir auf den Wellblech-Grill. Bei kommender Flut ist der Fischzug in der Regel am erfolgreichsten. Auf dem nachmittäglichen Weg dorthin spaziere ich erst mal zehn Minuten durch unseren selbst frei geschlagenen Inselpfad und sammle Köder ein – kleine Einsiedlerkrebse. Alternativ dazu kann ich auch kleine, rote Gummifische verwenden, die durch ihre auffällige Farbe und Geglitzer unter Wasser Makrelen anlocken.

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Gesunde Fischarten: Welchen Fisch kann man noch essen?

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Fisch enthält wichtiges Protein, Mineralien und Omega-3-Fettsären. Allerdings gibt es ein paar Fischarten, die deutlich gesünder sind als andere.

Ein weiterer Faktor, den du beim Verzehr von Fisch beachten solltest, sind die Auswirkungen auf die Umwelt. Die Umweltauswirkungen des Fischens variieren von Spezies zu Spezies, der verwendeten Fangmethode und den Nachhaltigkeitspraktiken, was Zuchtfische angeht.

Die besten Fischarten für uns Menschen sind ölige Fische, die viel Omega-3-Fettsäuren, einschließlich Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure enthalten. Diese haben sich besonders vorteilhaft für die kardiovaskuläre Gesundheit erwiesen und können das Risiko von Entzündungen verringern.

Lachs Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren können auch die Symptome von Depressionen und rheumatoider Arthrtitis lindern. Zudem fördern sie die Entwicklung des Gehirns, insbesondere bei Babys und Kleinkindern.

Die Wahl der richtigen Fischsorte kann jedoch schwierig sein, da einige Fische mit hohen Omega-3-Gehalt auch viel Quecksilber und andere Verunreinigungen enthalten. Es gibt jede Menge Informationen zu dem Thema, die allerdings leicht verwirrend sein können. Hier deshalb ein einfacher Leitfaden zu den gesündesten und ungesündesten Fischarten.

Beste Wahl

Alaska-Wildlachs

Dieser Fisch ist reich an Omega-3-Fettsäuren und enthält dabei nur wenig Quecksilber und andere Schadstoffe. Außerdem wird der Fang von Alaska-Wildlachs streng überwacht und die Qualität des Wassers, aus dem die Fische stammen, sorgfältig kontrolliert.

Pazifische Sardellen

Diese kleinen Fische enthalten mehr Omege-3s pro Portion als Lachs und Thunfisch und sind einige der weniger Nahrungsquellen, die viel Vitamin D enthalten. Außerdem sind sie aufgrund ihrer Größe am unteren Ende der Nahrungskette zu finden, was bedeutet, dass sie keine Zeit haben, Quecksilber anzuhäufen.

Alaska-Heilbutt

Auch dieser Fisch ist reich an Omega-3-Fettsäuren und wird nachhaltig gefangen. Das Angeln mithilfe von Langleinen bedeutet nur minimale Schäden für den Lebensraum und ein geringes Risiko versehentlich andere Meeresbewohner zu fangen.

Gezüchtete Regenbogenforellen

Wilde Forellen enthalten häufig Verunreinigungen. Zucht-Forellen werden in Süßwasser-Teichen gehalten und sind so vor Verunreinigungen geschützt. Zudem werden Sie Ressourcen-schonend gefüttert und sind reich an Omega-3-Fettsäuren.

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Angeln: Tipps zum Finden und Fangen von Fischen

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Angeln ist ein äußerst vielseitiger Sport, bei dem ganz unterschiedliche Techniken und Methoden zum Tragen kommen. Besonders in Küstengebieten hat diese Freizeitbeschäftigung eine lange Tradition, hier finden Anfänger und Profis für Urlaube oder Kurzausflüge eine dichte Infrastruktur. Fern der Küste beißt der Fische meistens in Seen oder Flüssen: Beachten Sie, dass besonders in Deutschland strenge gesetzliche Reglementierungen gelten können.

Bevor Sie loslegen

Wenn Sie einen Fisch angeln wollen, brauchen Sie in Deutschland häufig zwei Papiere: Einen Fischereischein und eine Fischereierlaubnis, auch Gewässerschein genannt. In den Bundesländern gelten unterschiedliche Regelungen und auch Außnahmen bezüglich dieser beiden Schriftstücke. So gibt es beispielsweise für Urlauber einen Sonderschein, der häufig zwar zeitlich begrenzt ist, im Allgemeinen muss der Inhaber dafür aber keine Prüfung ablegen. Am besten informieren Sie sich bei der zuständigen Fischereibehörde oder bei den Gemeinden über die rechtlichen Feinheiten.

Angeln: Tipps zum Finden und Fangen von Fischen. Pilker und andere Köder sind entscheidend für den Erfolg beim Angeln (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Pilker und andere Köder sind entscheidend für den Erfolg beim Angeln (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Methoden und Equipment

Je nachdem nach welchem Fisch Sie Ihre Angel auswerfen wollen, steht Ihnen ein ganzes Arsenal von effektiven Methoden zur Verfügung: Sie können etwa Brandungsfischen, Meeresfischen, Kutterangeln, Eisangeln und vieles mehr. Grundsätzlich brauchen Sie zum Angeln immer ähnliches Equipment. Dazu zählt zumeist eine Rute, eine Angelrolle, eine Schnur und ein Köder beziehungsweise ein Haken. Diese Gerätschaften sollten je nach Fisch und Ort variieren, für das erfolgreiche Meeresangeln auf einem Kutter benötigen Sie demnach andere Utensilien, als für das Angeln in einem Teich oder See.

Angeln mit Erfolg

Bevor Sie eine Angel auswerfen, sollte eine paar Planungsschritte vorgenommen werden. Machen Sie sich Gedanken, an welchen Orten das Angeln wirklich Sinn macht. Hierzu ist es interessant zu überlegen, an welchen Stellen sich die meisten Fische befinden. In stillen Seen sind viele Tiere unter versunkenen Ästen zu finden. Gerade Raubfische fühlen sich in diesen Regionen besonders wohl. Gründe hierfür sind vor allem, dass eine Versteckmöglichkeit geboten wird. Auch die schattenspendende Wirkung können Sie als einen Grund nehmen. Nach dem Anbiss eines Fischs müssen Sie die Angel unbedingt festhalten. Ansonsten kann es schnell passieren, dass ein Abriss entsteht.

Auf Inselgebieten ist der Verzehr von Fisch besonders beliebt. Die Flachzonen an den Küstenregionen sorgen für eine exzellente Möglichkeit, dass auch Sie zu einem Erfolg kommen. Durch das hohe Futterangebot an den flachen Gebieten, werden die Lebewesen angelockt. Genau an diesen Stellen können Sie zuschlagen. Besonders Karpfen schwimmen gerne in diesen Gewässern und werden zahlreich geangelt.

Ein anderer erfolgsversprechender Ort sind Büsche. Von diesen fallen oft Insektenund andere Kleintiere ab, sodass die Wassertiere einen schnellen Zugriff auf die Nahrung besitzen. Platzieren Sie deswegen einen natürlichen Köder an den entsprechenden Stellen. Meist gelingt es dann relativ schnell, einen Erfolg zu erzielen. Auch an Bacheinläufen bieten sich interessante Möglichkeiten. Besonders im Sommer suchen die Wassertiere diese Stellen auf.

Weitere Tipps zum Angeln von Fischen

Neben der richtigen Angelroute oder dem passenden Köder gibt es ein paar ganz grundsätzliche Tipps, die Ihnen helfen können, den richtigen Fisch aus dem Wasser zu ziehen. Die Tiere werden von Gerüchen abgeschreckt: Bevor Sie Köder, Route oder Schnur berühren, sollten Ihre Hände frei von parfümierten Pflegeprodukten, wie Handcremes, Deodorants oder Ähnlichem sein.

Beachten Sie außerdem die erlaubten Mindestgrößen und Schonzeiten für Fische: Ist Ihr gefangener Fisch zu klein, müssen Sie ihn wieder aussetzten. Zudem darf nach manchen Arten nicht ganzjährig gefischt werden. Die beiden größten Deutschen Dachverbände, der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) und der Deutsche Anglerverband (DAV), in welchen die lokalen Anglervereine organisiert sind, können Ihnen bei speziellen Fragen weiterhelfen.

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Die Diemeltalsperre

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Mit einem Fassungsvermögen von rund 21 Millionen Kubikmetern gehört die bis zu 36 Meter tiefe Diemeltalsperre zwar nicht zu den ganz großen Stauseen des Sauerlandes. Was jedoch die Zahl und die Qualität der Fische betrifft, kann sie sich mit jeder anderen Talsperre messen.

Der See gliedert sich kurz hinter der Staumauer in zwei Arme, welche eine Länge von vier beziehungsweise sechs Kilometern aufweisen.

Der kürzere Itter-Arm ist nach dem gleichnamigen Fluss benannt, der oberhalb von Kotthausen in den künstlichen See mündet. Dieser Mündungsbereich allerdings ist als Schongebiet ausgewiesen und darf aus diesem Grund nicht beangelt werden. Direkt unterhalb dieses Naturschutzgebiets kann man im Mai und Juni gute Hechte und Zander sowie den ganzen Sommer über Aale erbeuten.

Der größere Seearm ist nach der Diemel benannt. Hier darf bis zur Staugrenze geangelt werden. Im oberen, flachen Bereich stehen starke Karpfen und vereinzelt auch Schleien.Deren einst so guter Bestand hat allerdings sehr stark unter der Anwesenheit der Welse gelitten, die Gewichte bis zu 80 Pfund erreichen. Ihnen wird von Mitte Juli bis Ende September vorwiegend mit Tauwurmbündeln oder toten Köderfischen nachgestellt. Bekannte Fangplätze liegen im Bereich der Stormbrucher Brücke.

Dicke Barsche und reichlich Weißfisch

Hier winken auch stets dicke Barsche als Beute. Ihre Population hat sich in den vergangenen Jahren äußerst positiv entwickelt.Gingen früher nur handlange Stachelritter an den Haken so ist heute mit Barschen in Gewichten bis zu fünf Pfund zu rechnen. – Hechte und Zander werden alljährlich in Exemplaren von mehr als 20 Pfund auf die Schuppen gelegt.

An Weißfischen kommen reichlich Brassen und Rotaugen vor. Gute Stipper fangen in der Stunde bis zu 50 Stück beider Arten. Auch Lauben sind im See vertreten: wie die Kaulbarsche sehr gute Köderfische für Aale Barsche und Zander.Gern gesehener aber kaum gezielt beangelter Beifang sind Bach- und Regenbogenforellen sowie seltener sogar Äschen.

Info

Fischarten Mindestmaß cm/Schonzeit:

Hecht (50/1.2.-15.4.) Zander (45/15.3.-31.5.) Barsch (-/-) Aal (40/-) Bachforelle (25/15.10.-31.3.) Regenbogenforelle (22/-)Wels (60/15.5.-15.7.) Karpfen (35/-)Schleie (26/1.5.-30.6.) Brassen (-/-)Rotauge (-/-).

Erlaubnisscheine:

Gasthof Seehof Knust, 34519 Diemelsee-Kotthausen, Tel. 02963/327;

Angelsport Koch, Sauerlandstr., 34431 Marsberg-Bredelar, Tel. 02991/1863; Angelsport Koch

Auf dem Knochen 1, 34519 Diemelsee-Heringhausen, Tel. 05633/5290; Angelsport Knust, Hauptstr., 34431 Marsberg-Westheim, Tel. 02994/8179. Jahresscheine sind nur im Forstamt Willingen, Mühlenkopfstr., 834508 Willingen, Tel. 05632/98980 erhältlich.

Gebühren:

Zwei Tage 10 DM

Jahr 120 DM.

Gesetzliche Bestimmungen:

Zwei Ruten. Schleppangeln vom 15.10. bis 31.1. erlaubt. Eisangeln gestattet. Angelzeit: September bis Mai von Sonnenaufgang bis zwei Stunden nach Sonnenuntergang. Juni bis August: von Sonnenaufgang bis ein Uhr nachts. Fangbegrenzung für Hechte und Zander: maximal jeweils drei Stück pro Tag. Kunstköder müssen mindestens acht Zentimeter lang sein.

Lage:

Hochsauerland/Nordhessen. Zwischen Willingen und Marsberg. Zu erreichen über die Bundesstraßen 7 oder 251.

Informationen:

Siehe „Erlaubnisscheine“ sowie Verkehrsamt Marsberg, Am Bülberg 2, 34431 Marsberg, Tel. 02992/3388 oder Tourist-Information Diemelsee, 34519 Diemelsee-Adorf, Tel. 05633/91133, Fax 05633/91134.

Foto: Verfasser

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Fischen in toller Umgebung und Ruhe.

Im Sommer und auch im Winter kann in der malerisch ruhigen Umgebung vom Oeschinensee gefischt werden.

Fischarten im Oeschinensee

Der Oeschinensee bietet Lebensraum für Regenbogenforellen, Seesaiblinge und kanadische Seeforellen. Kanadische Seeforellen und Seesaiblinge werden mehrheitlich beim Grundbleifischen mit der Bienenmade oder beim Spinnfischen gefangen.

Regenbogenforellen lassen sich mit dem Buldo oder dem Zapfen mit Bienenmade als Köder an Land ziehen. Fliegenfischen vom Boot aus oder fischen mit kleinen Spinnern verspricht ebenfalls grossen Erfolg.

Eisfischen

Im Winter ist Eisfischen möglich. Die Eisdecke kann bis zu 80 cm dick und nur mit einem speziellen Eisbohrer durchbrochen werden.

Fischerpatente

Tages- und Wochenpatente können Sie direkt in den Restaurants am Oeschinensee beziehen. Fischereiartikel wie Maden, Würmer, Haken, Angelruten oder Eisbohrer werden am See keine verkauft oder vermietet. Diese sollten selber mitgebracht werden. Für das Fischen am Oeschinensee gilt das Bernisch-Kantonale Fischereigesetz für Bergseen.

Preise Patente

Erwachsene: CHF 28.00
Kinder bis 16 Jahre: CHF 17.00
Pro Person sind zwei Angelruten erlaubt.
Verkauf von Patenten nur gegen Barzahlung!

Vermietung von Fischerbooten

Ganzer Tag: CHF 65.00 (bei Tageslicht)
Halber Tag: CHF 35.00 (bis 12 oder ab 15 Uhr)
Die Boote verfügen über Fischkasten und Anker.
Berghaus am Oeschinensee: Tel. +41 33 675 11 66

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AAA Fliegenfischen im Salzkammergut

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Normalerweise sind uns die Insekten lästig und wir wollen sie los werden. doch in unserem Fall begrüßen wir ihr Vorkommen in unseren Gewässern und freuen uns darüber, daß sie ein Zeichen für ausgewogene Ökologie und Reinheit der alpinen Gebirgsbäche, Flüsse und Seen darstellen.

Bei uns im Salzkammergut treffen Sie auf den Fisch, der aus dem Trinkwasser kommt und das ist nicht nur eine Floskel, probieren Sie’s doch einmal!
Unterstützt werden wir von international geprüften Guides und Fliegenfischlehrern. Für Ihre Weiterentwicklung im Wurfstil, Präsentation der Fliege, Gewässerkunde und selbstverständlich auch für alle angehenden Fliegenfischer, die in diese Materie eintauchen wollen, finden Sie bei uns das entsprechende Programm.

UNSER HAUSREVIERE: der Brunnbach in der Tiefbrunnau & der Schwarzaubach

  • Tageslizenzen, sowie einen umfangreichen Shop finden Sie im Hotel Stroblerhof.
  • Guidings möglich.
  • Wetterschutzhütte im Hausrevier
  • Öffnungszeiten:

    Ganzjährig möglich. Bitte beachten Sie die Schonzeiten der einzelnen Gewässer! Details erfahren Sie direkt im Hotel Stroblerhof!

    Täglich geöffnet

    Allgemeine Preisinformation:

    Preisliste für das Hausrevier Brunnbach und Schwarzaubach:

    Brunnbach / Tageskarte € 45,– pro Person (max. 2 Gäste  pro Tag)
    Brunnbach / 3 Tageskarte € 120,– pro Person (max. 2 Gäste  pro Tag)
    1 Tag Brunnbach Einzelguiding € 150,– pro Person
    1 Tag Bunnbach Doppelguiding € 250,–
    1/2 Tag Brunnbach Guiding € 90,– pro Person

    Schwarzaubach / Tageskarte € 60,– pro Person
    Schwarzaubach / 3 Tageskarte € 165,– pro Person
    1 Tag Schwarzaubach Einzelguiding € 165,– pro Person
    1 Tag Schwarzaubach Doppelguiding € 265,–
    1/2 Tag Schwarzaubach Guiding € 105,– pro Person

    Naturerlebnis Brunnbach:
    mind. 1 Pers. / max. 4 Pers.
    1 Tag am Wasser für Anfänger im Fliegenfischen, inkl. Ausrüstung, Lehrunterlagen & Verpflegung in der Brunnbachhütte
    € 180,– pro Person

    Brunnbach exklusiv:
    1 Tag zu zweit am Wasser, inklusive Nutzung der Brunnbachhütte mit feiner Jause € 190,–

    Brunnbach / Schwarzaubachjause zum Mitnehmen € 25,– pro Person

    Oben genannte Tageslizenzen verstehen sich zuzüglich der Salzburger Gastfischerkarte von € 7,– pro Person und pro Tag
    An diesen Gewässern gilt Catch & Release und Verwendung von Schonhaken, Fliegen & Nymphen ohne Widerhaken, keine Streamer.

    Guidingpreise auf Anfrage an der Hotelreception.

    Quelle

Die besten Stellen zum Fischen

Fischen ist eine großartige Urlaubsbeschäftigung. Da bist du mit dem Wasser alleine, unter freiem Himmel, und stellst deine Fähigkeiten unter Beweis. Bereite dich vor auf Entspannung, Spaß und einige unvergessliche Erinnerungen und Mahlzeiten, unabhängig davon, ob du alleine unterwegs bist oder dich mit Freunden und Familienmitgliedern auf den Weg machst.

Falls du dich fragst, wo der beste Platz zum Fischen ist, lautet die Antwort, überall. Mit fast 960 Kilometern Küsten ist die Gegend um St. Pete/Clearwater ein Eldorado für die Fischerei. Ganz gleich, wo du bist, zur nächsten Stelle, an der du eine Leine ins Wasser werfen kannst, sind es nur wenige Schritte oder ein kurzer Fahrweg. Es gibt nahezu mehrere tausend Orte, an denen du fischen kannst, und mehrere hundert Bootsführer, die dir behilflich sind, dorthin zu gelangen.

6 Fischarten, die du im Küstenbereich und in dessen Nähe fangen kannst

Ein lokaler Bootsführer, Kapitän Paul Hawkins, fängt Fische dort, wo sie leben. Er hat einfach Spaß daran, diejenigen aufzuspüren, die nah an der Küste leben. Er sucht direkt an den Stränden, in Durchfahrten und Buchten, im Intercoastal Waterway und in sumpfigen Flussnebenarmen und in Kanälen in Wohngebieten.

Und nur eine Meile vor der Küste können Angler Forellen, Snooks, Rotbarsche, spanische Makrelen, Königsmakrelen und Tarpune fangen, die häufig als der Edelfisch Nummer 1 des Staates genannt werden.

Die Saison für Tarpune erstreckt sich von März bis Oktober. Das Gebiet verläuft entlang der Küste bis in die Tampa Bay und wieder zurück. Wenn sich Tarpune küstennah aufhalten, kommen sie bis auf 450 Meter heran. Und in Tampa Bay kannst du einen 2 Meter langen Fisch in nur 1,2 bis 1,5 Meter tiefem Wasser fangen.

Küstennahes Fischen während des gesamten Jahres

Fischen ist während des gesamten Jahres möglich, die anzutreffenden Fischarten ändern sich jedoch im Laufe des Jahres. Du solltest auch wissen, dass weit von der Küste entfernt ebenfalls ein großes Abenteuer auf dich wartet und es dort ebenfalls großartige Möglichkeiten zum Fischen gibt. Einen Platz auf einem Charterboot reservierst du am besten im Voraus.

Kapitän Sam Maisano nutzt die Kapazität seines mit zwei Mercury-Motoren ausgestatteten Donzi voll aus, um dich in ein bis zwei Stunden in tiefere Gewässer des Golf von Mexiko zu bringen.

Hier findest du reiche Vorkommen an größeren Zackenbarschen, Schnappern und Gelbschwanzmakrelen. Schwarzflossenthunfische sind 40 bis 48 Kilometer vor der Küste zu finden. Da die Zackenbarsche jedoch wandern, sind sie bei kühleren Temperaturen auch näher an der Küste zu finden. Königsmakrelen können im Frühjahr und Herbst gefangen werden (um Ostern und Thanksgiving).

Fischen von Piers und Brücken aus und an Seen

Fischen ohne Boot bedeutet in der Regel, mit Angeln von einem Pier aus trocken zu bleiben. Hierfür gibt es in der Gegend um St. Petersburg/Clearwater zahlreiche Stellen. Einige der bekannteren sind der Sunshine Skyway Fishing Pier, der Redington Beach Long Pier, der Pier 60 in Clearwater Beach (an dem Strand gelegen, der 2013 von USA Today zum „Best Beach Town in Florida“ ernannt wurde) und der Gulf Pier sowie der Bay Pier im Fort De Soto Park.

Von diesen Piers oder Brücken aus gehört die spanische Makrele zur häufigsten Beute. Sie kann ganzjährig gefangen werden, aber auch hier gibt es saisonbedingte Hochzeiten. Der Rote Trommler, Bachsaibling und Snook kommen hier ebenfalls vor.

Quelle